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Verliehene Ehrungen

Ehrungen 2010
Brigitte Saffert Ehrenmedaille in Gold

Als Abgeordnete der 1. Stunde nach der Wende arbeitete sie über zwei Legislaturperioden intensiv an der Entwicklung der Stadt Schwarzheide mit. Als Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung hatte sie nachhaltigen Anteil an den positiven Erfolgen der Stadt. Seit 1977 ist sie als Allgemeinmedizinerin stets um das Wohl der Schwarzheider Bürger bedacht. Weit über das normale Maß hinaus hilft sie bei der medizinischen Versorgung, nicht nur der Schwarzheider Bürger. Dabei strahlt ihre besondere Gesamthaltung entsprechend ihres beruflichen Eides sowie ihres christlichen Selbstverständnisses deutlich nach Außen und ist uns Allen Vorbild. Ehrenamtlich engagiert sie sich in der evangelischen Kirchengemeinde, in der sie das Amt der Vorsitzenden des Gemeindekirchenrates innehat und als Präsus der Kreiskirchensyndone aktiv mitarbeitet. Wegen ihrer menschlichen Art wird sie geschätzt, geachtet und verehrt. Sie nimmt sich Zeit für die Nöte und die Sorgen ihrer Mitmenschen.

Dr. Hubert Lerche Ehrenmedaille in Silber

Seit 1979 – also seit der Gründung des Schwarzheider
Carnevalclubs e. V. fungiert er als Präsident eines der ältesten Schwarzheider Verein. Dies ist nicht nur Ausdruck seines außerordentlichen Engagements sondern spricht auch für das Vertrauen, die Anerkennung und Wertschätzung, die ihm im Rahmen dieser Tätigkeit von seinen Vereinsmitgliedern entgegengebracht wird.
In nahezu allen Disziplinen des Tanzsportes ist es dem Verein über die Jahre gelungen, sich unter den Leistungsträgern der Lausitz und darüber hinaus eine führende Rolle zu sichern. Diese Erfolge sprechen für die kontinuierliche Kinder‐ und Jugendarbeit auf höchstem Niveau. Auch als Mitglied im Bund deutscher Karneval, im Karnevalsverband Lausitz und Berlin/ Brandenburg und im Karnevalverband für den karnevalistischen Tanzsport übernahm er zahlreiche Verantwortlichkeiten für den Schwarzheider Verein und damit auch für die Stadt Schwarzheide.

Michael Quanz Ehrenmedaille in Silber Als langjähriges Mitglied im Kultur‐ und Heimatverein
Schwarzheide e. V. übernahm er im Jahr 2006 den Vorsitz im Verein. Insbesondere mit der alljährlichen Vorbereitung und Durchführung des Traditionsfestes der Stadt dem „Wasserturmfest“, mit den wechselnden Ausstellungen im Vereinsgebäude, mit den zahlreichen Aktivitäten, wie den mehrmals im Jahr stattfindenden Radtouren in die nähere Umgebung und den vereinsoffenen Sonntagen leistet der Verein unter seiner Leitung einen unersetzbaren Beitrag zur Belebung des kulturellen und gesellschaftlichen Lebens der Stadt Schwarzheide. Die Errichtung und spätere Betreuung des Kinderspielplatzes auf dem Gelände des Kultur‐ und Heimatvereins konnte mit seiner Unterstützung realisiert werden.
Käthe Krowiorz Ehrenmedaille in Bronze Seit nunmehr 30 Jahren bekleidet sie das Ehrenamt der Vorsitzenden des heutigen Amateur‐Box‐Vereins Schwarzheide e.V. Ihrem unermüdlichen Engagement und Einsatz ist es zu verdanken, dass der Box‐Sport auch heute noch in Schwarzheide ausgeübt werden kann. Der Box‐Sport in Schwarzheide ist untrennbar mit ihrem Namen verbunden. Mit Ihrer jahrelangen, aufopfernden Arbeit für den Verein habt sie auch Anteil an den zahlreichen Erfolgen der Schwarzheider Boxer.
Karl-Heinz Kurze Ehrenmedaille in Bronze Im Rahmen der Erstellung des Konzeptes für die Nachnutzung der Bergbaufolgelandschaften und zukünftigen Flächengestaltung in und um Schwarzheide hat er sich mit seiner Fachkompetenz und seinem hohen persönlichen Engagement intensiv für die Belange von Schwarzheide eingesetzt und maßgeblichen Anteil an einer diesbezüglich positiven Entwicklung der Stadt. Auch durch seine Mitarbeit konnte eine erneute Betrachtung und Beachtung der Belange der Stadt Schwarzheide im Bezug auf die zu erstellenden Betriebspläne erwirkt werden. Die
Vorschläge, die aufgrund monatelanger Recherchearbeiten und intensiver Nachforschungen von ihm vorgetragen wurden, fanden Eingang in die Strategieunterlagen INSEK und in das
Sportentwicklungskonzept der Stadt Schwarzheide.
Renate Schindler Ehrenmedaille in Bronze Im Rahmen ihrer Tätigkeit in der evangelischen Gemeinde Schwarzheide engagiert sie sich weit über das normale Maß für die sozialen Belange ihrer Mitmenschen und im Interesse eines niveauvollen geistlichen Lebens in der Kirchegemeinde. Diese Aufgaben erfordern einen hohen zeitlichen Aufwand, den sie jederzeit uneigennützig und oft unter großen Anstrengungen erbringt. Wegen ihrer aufopferungsvollen, verlässlichen und professionellen Art wird sie von den Mitgliedern ihrer Kirchengemeinde über alle Massen geachtet und verehrt. Auch Ihre bedürftigen Mitmenschen, die sie als Suchtberaterin beim „Blauen Kreuz“ betreut, sind ihr für ihre ehrenamtliche Tätigkeit sehr zu Dank verpflichtet.
Anneliese Schmidt Ehrenurkunde Seit 1970 – zunächst als Mitglied – danach über viele Jahre als Vorsitzende der Volkssolidarität Schwarzheide tätig, ist Ihr Name eng mit der ehrenamtlichen Arbeit für die Senioren der Stadt Schwarzheide verbunden. Ihrem Engagement und Ihrer Zielstrebigkeit ist es zu verdanken, dass die Senioren der Stadt Schwarzheide ein aktives Vereinsleben pflegen können. Für die monatlichen Veranstaltungen im Bürgerhaus der Stadt, organisiert Sie seit vielen Jahren ein abwechslungsreiches und interessantes Programm auf hohem Niveau. Mit Ihrer vertrauenswürdigen Art und Weise ist Sie Ansprechpartner, oft auch bei persönlichen Problemen Einzelner. Ihre erkrankten Mitglieder betreut Sie persönlich. Die Senioren der Stadt Schwarzheide achten und verehren Sie für Ihre ehrenamtliche Arbeit.
Stephan Richter Ehrenurkunde In den 12 Jahren seiner Tätigkeit als Vereinsvorsitzender des Schrebergartenvereins „Sonnenrose“ e. V. hat er einen entscheidenden Beitrag für die Entwicklung des Vereins und für den Zusammenhalt der Vereinsmitglieder geleistet. er war Initiator und Motor und hat mit seinem unermüdlichen Engagement den Verein mit Leben erfüllt und am Leben gehalten. Auch nach dieser aktiven Zeit des Vereinsvorsitzer steht er den Belangen der Mitglieder jederzeit hilfreich zur Seite und trägt somit dazu bei, dass sich die Schwarzheider in Ihrer Heimat wohlfühlen.

 

Ehrungen 2011

Dietmar Ziller Ehrenmedaille in Gold Seit der Gründung des Gymnasiums in Schwarzheide 1991, hat er mit großem Verantwortungsbewusstsein diese Bildungseinrichtung zu einer von Schülern und Eltern begehrten Einrichtung entwickelt. Unter seiner Leitung erfolgte die Profilierung des Emil‐Fischer‐Gymnasiums zu einer Bildungseinrichtung mit mathematisch naturwissenschaftlicher Ausrichtung. Mit seinen Ideen, mit seinem Engagement, mit großem Eifer und Zeitaufwand setzte er sich im Interesse der
Entwicklung des Emil‐Fischer‐Gymnasiums ein und hat erwirkt, dass das Gymnasium im Jahr 2001 in dem Verein „Mathematisch–naturwissenschaftlicher Excellence‐Center an Schulen“ Mitglied wurde.
Rosina Trapp Ehrenmedaille in Silber Seit 1991 bis 2011 fungierte sie zunächst als stellvertretende Schiedsperson und seit dem Jahr 2000 als Schiedsperson für die Stadt Schwarzheide. In dieser Zeit konnte sie mit großem persönlichem Engagement die Rechtsstreite in der Stadt Schwarzheide einfühlsam schlichten helfen. Sie war immer bestrebt, unter Einsatz eines Großteils ihrer Freizeit im Interesse einer fachlich fundierten Ausübung dieser ehrenamtlichen Tätigkeit sich neues Wissen anzueignen.
Ursula Freitag Ehrenmedaille in Silber Seit 1967 – also seit über 40 Jahren stellte sie ihre Dienste der evangelischen Kirchengemeinde Schwarzheide zur Verfügung. Mit ihrer einfühlsamen Art ist sie Vertrauensperson und Ratgeber für ihre Mitmenschen. Ihr Bemühen, jungen Leuten die Kirche und die Bibel näher zu bringen, ist beispielhaft, ja missionarisch. Ihr Wirken in der Gemeinde versteht sie als
Bereicherung ihres Lebens.
Sylvia Suchanek Ehrenmedaille in Bronze Seit 1990 – also seit 20 Jahren fungierte sie als berufene sachkundige Bürgerin im Bildungs‐ und Sozialausschuss der Stadt Schwarzheide. In dieser Zeit hat sie durch ihre engagierte, kritische und konstruktive Arbeit die Willensbildung der Abgeordneten begleitet und ihre Sachkompetenz auf pädagogischem Gebiet gezielt eingebracht. Ihr ehrenamtliches Engagement und die Qualität ihrer Arbeit haben mit dazu beigetragen, dass viele Projekte erfolgreich beschlossen werden konnten.
Eberhard Sindermann Ehrenmedaille in Bronze Seit nunmehr 16 Jahren zeichnete er sich durch sein überdurchschnittliches Engagement in der katholischen Gemeinde, im Gemeindeverband und im Kirchenvorstand aus. Seinem Mitwirken ist es u. a. zu verdanken, dass die neue Orgel in der katholischen Kirche in Schwarzheide beschafft und finanziert werden konnte. Aktiv hat er im historischen Arbeitskreis der Stadt Schwarzheide, anlässlich des 550‐jährigen Bestehens Zschornegosdas, mitgewirkt. Seine Verdienste um die katholische Kirche sind von außerordentlicher Bedeutung.
Detlef Lücke Ehrenmedaille in Bronze Seit über 22 Jahren ist er Mitglied in einem der ältesten, erfolgreichsten Schwarzheider Vereinen. Über 15 Jahre nahm er dabei die Verantwortung im Vorstand des Vereins und seit 2001 als Vizepräsident wahr. Die Fülle der Aufgaben die er unter Einsatz eines Großteils seiner Freizeit für den Verein leistet ist enorm, sein unermüdlicher Einsatz beispielhaft. Sein ehrenamtliches Engagement ist ein wichtiger Beitrag zur Steigerung des Ansehens des Schwarzheider Carnevalclubs, auch über die Grenzen der Stadt Schwarzheide hinaus und hat maßgeblichen Anteil an der positiven Entwicklung der Lebensqualität.
Peter Grun Ehrenurkunde Über viele Jahre fungierte er als gewählter Vertreter der Partei Die Linke., als Abgeordneter der Stadtverordnetenversammlung. Im Rahmen dieser ehrenamtlichen Tätigkeit leitete er erfolgreich den Bildungsund Sozialausschuss und war maßgeblich an der Umsetzung sozialer, bildungspolitischer und kulturell‐sportlicher Entscheidungen die Stadt Schwarzheide betreffend beteiligt. Stets hielt er in dieser Zeit den direkten Kontakt zu seinen Wählern und brachten sich kritisch und sachlich in die Diskussionen der Ausschüsse ein.

 

Ehrungen 2012 (seit 2012 gibt es durch Satzungsänderungen keine Staffelung bei den Ehrenmedaillen mehr)

Manfred Dorn Seit dem 01. Januar 1962 ist er Mitglieder der FF Schwarzheide Ost (50jähriges Jubiläum). Von 1970 bis 2007 war er als Kommandostellenleiter, später Wehleiter und nach der Wende ehrenamtlich als Zugführer der FF Schwarzheide Ost tätig. Als amtlicher Wirkungsleiter der WB Ruhland war er für die Wehren des Amtes Ruhland, der Stadt Schwarzheide, die Freiwillige Feuerwehr des Synthesewerkes Schwarzheide und die Freiwillige Feuerwehr des BKK Fortschritt zuständig. Noch heute steht er mit seinem fundierten und umfangreichen Wissen den Kameraden und der Stadtwehrführung zur Verfügung. Er agierte stets kompetent, durchsetzungsstark und gewissenhaft und hatte damit eine entscheidende Vorbildwirkung für die jungen Kameraden. Großen Anteil hat er an der heutigen Struktur der Feuerwehr der Stadt
Schwarzheide. Er nahm an allen Aktivitäten der Feuerwehr teil z.B. Mitwirkung am Umbau des Gerätehauses Ost. Manfred Dorn war einer der Hauptinitiatoren im Bezug auf die Restaurierung des Feuerwehroldtimers „Opel Blitz“; dieser wird regelmäßig für Veranstaltungen der Stadt Schwarzheide bereitgestellt.
Andreas Haupt Seit 1998 fungiert er als Geschäftsführer der STR Container – Reinigung GmbH. Durch seinen engagierten Einsatz ist es ihm gelungen, die STR zu einem bedeutenden mittelständischen Unternehmen in Schwarzheide auszubauen. Allein im Jahr 2011 investierte er ca. 5 Millionen Euro am Wirtschaftsstandort Schwarzheide. Die Zahl der Arbeitsplätze am Standort entwickelte er von ehemals 70 auf heute ca. 200 Arbeitsplätze. Damit hat er einen entscheidenden Beitrag geleistet und jungen Menschen in der Region eine berufliche und persönliche Perspektive gegeben. Das stärkt den Standort Schwarzheide und die Region. Aktiv bringt er sich darüber hinaus durch Spenden und sonstige Unterstützungen in das Leben der Stadt Schwarzheide ein. Dafür gilt ihm Dank und Anerkennung.
Gerhard Konzag

Gerhard Konzag lebt seit seiner Geburt (1929) in Schwarzheide. Er zeichnet sich durch eine hohe Heimatverbundenheit aus und gibt sein umfangreiches und fundiertes Wissen bzgl. der Historik von Schwarzheide und alten Handwerkstechniken gern weiter. Er führt Vorführungen und Ausstellungen durch. Er hat sich an vielen Aktivitäten der Stadt Schwarzheide und in der Umgebung mit seiner Leierorgel eingebracht z.B. bei Weihnachtsmärkten und im Rahmen der 550‐Jahrfeier von Zschornegosda. Am 01. März 1964 gründete er die Gärtnerei Konzag. In seiner Blumenstube versuchte er stets für die Schwarzheider etwas Neues zu bieten und begann mit dem Drechseln von Holz & mit dem Töpfern. Am 31.12.1996 übergab er die Gärtnerei an seinen Sohn Thomas Konzag. Er ist seit Februar 1999 aktives Mitglied im Kultur‐ und Heimatverein und fungiert als Ansprechpartner für Historik und Jugendarbeit. Für die Probleme seine Mitbürger hat er stets ein offenes Ohr und ist stets für ein Gespräch bereit.

Ehrungen 2013
Gerd Budich

Herr Gerd Budich war seit dem 06. Juni 1990 bis zum heutigen Tage ununterbrochen als Abgeordneter der Stadtverordneten-versammlung  Schwarzheide tätig. In dieser Zeit hatte er maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Stadt Schwarzheide und begleitete eine Vielzahl von Projekten, Aktivitäten und Initiativen im Interesse der Stadt Schwarzheide und ihrer Bürgerinnen und Bürger.

Seit dem 15. September 1997 bekleidet er, ebenfalls bis zum heutigen Tage ununterbrochen, das Amt des Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Schwarzheide. In dieser Tätigkeit zeichnet er sich besonders durch seine sachliche und höchst professionelle Versammlungsleitung aus. In unzähligen Sitzungen, die von kontroversen Diskussionen geprägt waren, gelang es ihm durch seine überlegte Versammlungsleitung alle Entscheidungs-träger im Interesse der Sache zu den notwendigen Beschlüssen im Sinne der Stadt Schwarzheide und ihrer Bürger zu führen.

Gemeinsam mit dem Bürgermeister arbeitete Gerd Buch intensiv am Aufbau und der Pflege der städtepartnerschaftlichen Beziehungen mit Krosno Odrz., Karcag und Piano di Sorrento und unterstützte zahlreiche städtepartnerschaftliche Konferenzen und sonstige Aktivitäten sowohl in Schwarzheide als auch in den Partnerstädten. Als Unternehmer brachte er sich darüber hinaus aktiv bei der Durchführung internationaler Programme in Schwarzheide ein.

Über viele Jahre fungierte Gerd Budich darüber hinaus als Fraktionsvorsitzender der CDU-Fraktion in der Stadtverordneten-versammlung  Schwarzheide. In dieser Funktion war er maßgeblich an der Vorbereitung und Umsetzung von Projekten der Stadt Schwarzheide beteiligt.

Gerd Budich stellt seit über 20 Jahren seine ganze Persönlichkeit in den Dienst der Stadt Schwarzheide. Er ist Motor, Initiator und ein wichtiger Partner für die Stadt Schwarzheide.

Dr. Sokrates Giapapas

Der im Jahr 2004 zum Ehrenbürger der Stadt Schwarzheide ernannte Dr.-Ing. Sokrates Giapapas gehört zu den herausragenden Persönlichkeiten, nicht nur der Stadt Schwarzheide, nicht nur im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, nicht nur im Land Brandenburg.

Seine unzähligen Aktivitäten im Interesse der Stadt Schwarzheide und ihrer Bürgerinnen und Bürger auf allen Ebenen des gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens sind beispielgebend als auch einzigartig. Aufgrund der Fülle seiner Verdienste, Projekte und Aktivitäten werden diese hier nur stichpunktartig dargestellt.

  • ab Mitte 1996 – Aufbau der Fränkischen Rohrwerke in Schwarzheide und Übernahme der Werkleitung
  • 2005 Übernahme er die Geschäftsführung des Zentrums für Entwicklung, Innovation und Technologie (Z.E.I.T. GmbH) in Südbrandenburg. Seit 2006 fungiert er als Präsident desselben.
  • Initiator zur Gründung des Kunststoff-Kompetenzzentrums in Schwarzheide im Jahr 2000
  • vom Wirtschaftsministerium offiziell zum wissenschaftlichen Beirat berufen.
  • Mitglied des regionalen Ausbildungsverbundes der TÜV – Akademie und unterstützt in hohem Maße die Ansiedlungsinitiative durch seine vielseitigen und weltweiten Kontakte in Zusammenarbeit mit der BASF Schwarzheide GmbH.
  • in Kooperation mit dem Kunststoffhersteller initiierte er das Netzwerk Integration der Wirtschaft und der Bildung mit dem Ziel der Heranführung der Schüler und Studenten an die wirtschaftliche Realität.
  • eine Vielzahl von Aktivitäten, insbesondere mit dem Emil-Fischer-Gymnasium Schwarzheide und der ehemaligen Justus-von-Liebig Oberschule Schwarzheide, bekräftigen sein Engagement für die Jugend. Sein Herz und seine Liebe gehören der jungen Generation als Garant für die Zukunft unserer Stadt, unserer Region und dieses Landes.
  • seit 4 Jahren in Folge erfolgreich durchgeführtes Projekt mit und für Jugendliche „Jugend und Demokratie in Europa – Olympiade für Offenheit, Toleranz und Chancengleichheit“ – XENOS
  • sein Engagement für die Entwicklung der Stadt Schwarzheide wie auch seine Unterstützung der städtischen Vereine und darüber hinaus seine freundliche, hilfsbereite und vor allem lebensbejahende Art finden hohe Anerkennung bei der Bevölkerung, wie auch in Kreisen der Landespolitik und der Hochschulen, zu denen er einen engen Kontakt pflegt.
  • 05. März 2004 - Anlässlich seiner Verabschiedung als Werkleiter der Fränkischen Rohrwerke bedankte sich Ministerpräsident Matthias Platzeck in seiner Rede persönlich bei Herrn Dr.-Ing. Sokrates Giapapas für sein vorbildliches Brandenburg–Engagement mit den Worten „Was folgte, war der beispiellose Aufstieg der Fränkischen Rohrwerke zu einem expandierenden, florierenden 75-Mann-Unternehmen mit 33 Millionen Euro Jahresumsatz. Ein Umsatz, der sich zwischen 1997 und 2003 knapp verzehnfacht hat.“ Ausdrücklich würdigte Platzeck das vorbildliche Engagement der Fränkischen Rohrwerke für Ausbildung und Nachwuchsförderung.
  • Grieche mit deutscher Staatsbürgerschaft - Herrn Dr.-Ing. Sokrates Giapapas, dem Griechen mit deutscher Staatsbürgerschaft, der Deutschland, die Region der Niederlausitz, die Stadt Schwarzheide zu seiner Wahlheimat gemacht hat und der mit der Stadt Schwarzheide verbunden ist, wie mit seiner Muttererde, wurde am 28. April 2004 die höchste Ehrung der Stadt Schwarzheide, die Ehrenbürgerschaft, verliehen.
  • 18. Januar 2005 - Kunststoffnetzwerk Brandenburg - Sieben Unternehmen aus Brandenburg, gemeinsam mit dem Fraunhofer Institut für Angewandte Polymerforschung, beschlossen den seit 2003 als Netzwerk organisierten losen Verbund von Unternehmen der Kunststoffbranche in einen eingetragenen Verein zu überführen. Für die Teilnehmer stand der Wunsch im Vordergrund, eine zukunftsorientierte Struktur zum Erfahrungsaustausch und zur Kooperation mit Forschungseinrichtungen und Hochschulen zu schaffen. Zum Vorsitzenden des Vereins wurde Dr.-Ing. Sokrates Giapapas gewählt.
  • 20. Juni 2005 - Förderverein der FH Lausitz wählte Vorstand und Beirat Dr.-Ing. Sokrates Giapapas gehört seit diesem Tag auch dem Beirat der Fachhochschule Lausitz an.
  • 16. September 2006 - Die Fränkischen Rohrwerke Gebr. Kirchner GmbH & Co. KG, Werk Schwarzheide, unter der Leitung von Dr.-Ing. Sokrates Giapapas erhielten den „Großen Preis des Mittelstandes“. Nominiert waren insgesamt 2.790 mittelständische Firmen. Diese von der Oskar-Patzelt-Stiftung zum zwölften Mal ausgeschriebene Auszeichnung gilt als deutschlandweit bedeutendster Wirtschaftspreis. Bereits im Jahr 2005 wurden die Fränkischen Schwarzheide als „Finalist des Großen Preises des Mittelstandes“ geehrt.
  • 12. März 2007 - Vor dem Hintergrund, dass auch in der Kunststoffindustrie Fachkräfte gebraucht werden, entwickelte die Fachhochschule Lausitz mit Hilfe von Dr.-Ing. Giapapas den Master-Studiengang Kunststofftechnik. Hierbei handelt es sich um einen weiterführenden Studiengang, der auf den ersten Studienabschluss, den Bachelor, aufbaut und die Studenten mit der Kunststofftechnik vertraut macht. Einen Teil der dafür notwendigen Ausrüstung an Maschinen, Experimentiergeräten und Formen, um mit Kunststoffen zu arbeiten und daran zu forschen, hat auch Dr.-Ing. Sokrates Giapapas für die Hochschule eingeworben.
  • 13. September 2008 - Mit einem Benefizabend unter dem Motto „Griechenland zu Gast“ eröffnete das Erlebnis-Kraftwerk Plessa die Veranstaltungsreihe „Europäische Klänge“, deren Mitinitiator Dr.-Ing.  Sokrates Giapapas war. Der Benefizbeitrag in Höhe von 19,90 Euro pro Person war bestimmt, um einen Teil der alten Technik im Erlebnis-Kraftwerk Plessa wieder in Betrieb zu setzen.
  • Kreatives Netzwerk in der Lausitz - Als Partner und Berater fungiert Herr Dr.-Ing. Sokrates Giapapas für das kreative Netzwerk in der Lausitz – eine Alternative zu herkömmlichen Firmenstrukturen. In einer bislang in der Lausitz einzigartigen Struktur etablieren die Mitglieder des Netzwerkes, die allesamt Freiberufler sind, eine andere Herangehensweise an Marketing- und Werbeprojekte.
  • Seniorexperten im Kunststoffnetzwerk – Als Senior Experte des KuBra e. V. und des Kunststoffkompetenzzentrums Schwarzheide zeichnet sich Dr.-Ing. Sokrates Giapapas durch seine langjährigen Erfahrungen in der Chemie und in der Kunststoffbranche aus. Die ehrenamtliche Tätigkeit als Seniorexperte, bietet ihm und seinen Mitstreitern, die sich allesamt im Ruhestand befinden, die Möglichkeit, ihre Kenntnisse und ihr Wissen an andere im Rahmen des Kunststoffnetzwerkes Berlin Brandenburg weiterzugeben. Sie fördern zum Beispiel die Aus- und Weiterbildung von Fach- und Führungskräften, vermitteln ihre zahlreichen Kontakte und unterstützen mit Ihrem Wissen und ihrer Erfahrung zahlreiche F&E-Projekte.
  • Podiumsdiskussion über Rechtsextremismus – Einer der Engagierten war Dr.-Ing. Sokrates Giapapas. Er vertritt die Auffassung, dass der Kampf gegen Rechtsextremismus im Kindergarten beginnen müsse. Wenn man deutsche und ausländische Kinder zusammenbringe, werde den Neonazis der Boden entzogen.
  • Kunststoffkompetenzzentrum Schwarzheide - Mit der Gründung des Kunststoffkompetenzzentrums Schwarzheide im Jahr 2000 wurde zu dessen fachlicher Unterstützung ein wissenschaftlicher Beirat berufen. Dieser Beirat berät die Mitarbeiter des KKS in wissenschaftlich-technischen und strategischen Fragen und unterstützt sie bei der Entscheidungsfindung. Insbesondere soll der wissenschaftliche Beirat zur Stärkung des innovativen Milieus im Branchenkompetenzfeld Chemie und Kunststoff zwischen Wissenschaft und Wirtschaft aktiv beitragen sowie beim Aufbau von Kooperationsbeziehungen unterstützend wirken. Seit dem 1. Mai 2007 ist das Kunststoffkompetenzzentrum als vom Land Brandenburg geförderte Branchentransferstelle Chemie und Kunststoff im Kunststoffnetzwerk Berlin Brandenburg KuBra e.V. tätig. Die langjährigen Mitglieder des wissenschaftlichen Beirates, darunter Dr.-Ing. Sokrates Giapapas, haben ihre Bereitschaft erklärt, auch weiterhin die Arbeit des KKS im KuBra e.V. unterstützend zu begleiten. Insbesondere konnten auch Fachexperten aus Berlin und Dresden gewonnen werden, die den Stellenwert des Beirates somit auch über Landesgrenzen hinaus dokumentieren. Anlässlich des 12. KuBra – Netzwerktreffens am 29. November 2007 in Berlin wurden die Mitglieder des Wissenschaftlichen Beirates neu berufen.
  • Beschäftigungspaket „ALTERnativen in der Lausitz“ - ''Unternehmen mit Weitblick 2008'' für den Beschäftigungspakt „ALTERnativen in der Lausitz“ - Bundesprogramm „Perspektive 50plus – Beschäftigungspakte für Ältere in den Regionen“. Bei der Begleitung dieses Projektes als regionaler „Botschafter 50plus“ sieht sich Dr.-Ing. Sokrates Giapapas als ehrenamtlich fungierender Multiplikator, der in die Kommunikationsarbeit eingebunden und sich regional tief verbunden fühlt. In den fünf Jahren seiner aktiven Bemühungen konnte er insgesamt 210 Menschen zu einer neuen beruflichen Perspektive verhelfen, darunter 65 Personen, die das 50. Lebensjahr erreicht hatten. Insgesamt vermittelte er darüber hinaus 30 jungen Leuten eine Lehrstelle und leistete damit einen aktiven Beitrag für die Region.
  • Energieprojekte in Zusammenarbeit mit der BTU Cottbus in unterschiedlichen Länderkonstellationen –  Ein Projekt ist z. B. die Bildung einer Interessengemeinschaft zur Kooperation von medizinischen Kuren. Untersucht wurde die Nutzung von natürlichen Wärmequellen sowie anthropogenen Abwärmen zur Energiemehrfachnutzung. Das Projekt wird durchgeführt zwischen Deutschland, Griechenland und Ungarn. Ein weiteres Projekt in diesem Zusammenhang betrifft die Beratung zu Entsorgungsfragen im Bereich Abfall. Das wissenschaftliche Projekt beschäftigt sich mit der Abwasserüberwachung und Abwasserklärung und der ökologischen Nutzbarkeit. Ebenso werden in diesem Zusammenhang die Verwendungsmöglichkeiten von Oliventrestern untersucht.
  • 10. Mai 2011 – Verleihung der Europaurkunde Für seine Verdienste im Bereich der Förderung des Europäischen Gedankengutes, der Integration und im Kampf gegen Armut und soziale Ausgrenzung erhielt Herr Dr.-Ing. Sokrates Giapapas die Europaurkunde.
  • 14. Juni 2011 – Verleihung des Verdienstordens des Landes Brandenburg durch Ministerpräsident Matthias Platzeck Für sein Wirken im Bereich der wirtschaftlichen, sozialen und geistigen Arbeit für die Stadt Schwarzheide, die Region der Niederlausitz, an zahlreichen Wirkungsstätten des Landes Brandenburg und über unsere Landesgrenzen hinaus wurde ihm vom Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg Matthias Platzeck am 14. Juni 2010 die höchste Ehrung des Landes zuteil, der Verdienstorden des Landes Brandenburg.
  • September 2010 – 2000 Euro für Netzwerk Gesunde Kinder - Mehr als 2000 Euro hat die Benefizveranstaltung mit traditionellen Melodien aus Griechenland zugunsten des Netzwerkes Gesunde Kinder eingebracht.
  • Autor „Immer in Bewegung“ – Seine Vielseitigkeit unterstrich der Ehrenbürger der Stadt Schwarzheide, der in Griechenland zu den anerkannten Schriftstellern gehört, einmal mehr mit der Präsentation seiner Geschichte „Immer in Bewegung“. „Auch die Poesie gehört zum Leben von Sokrates Giapapas.
  • 18. März 2011 – durch die gute Zusammenarbeit des Technologiezentrums mit der BTU Cottbus konnten Türkische Investoren für die Lausitz interessiert werden Dank des großen Engagements von Prof. Dr. Wolfgang Spyra von der BTU Cottbus und von Dr.-Ing. Sokrates Giapapas, Präsident der Z.E.I.T. GmbH, ist es erneut gelungen, eine ausländische Investorengruppe für die Energieregion Lausitz zu interessieren.
  • Ortrand – Auf zur Ortrander Eisenhütte hieß es am 11. Mai 2011 für 20 Studenten der Fachrichtung Maschinenbau und Herrn Prof. Dr. Meißner von der Hochschule Lausitz. Dank der guten Verbindung des Präsidenten der Z.E.I.T., Herrn Dr.-Ing. Sokrates Giapapas zum Geschäftsführer der Eisenhütte, Herrn Bernd H. Williams-Boock konnten wir hier eine sehr interessante Veranstaltung erleben. Nachdem die Referenten der Eisenhütte (Herr König, Leiter Studenten der Hochschule Lausitz, Mitarbeiter der Ortrander Eisenhütte, Dr.-Ing. Sokrates Giapapas Fertigung, Frau Voigt, verantwortlich für Personalfragen und International Services sowie Herr Rosal, Leiter Arbeitsvorbereitung) die weit über 100-jährige Geschichte der Eisenhütte und ihren Werdegang im Unternehmen vorgestellt hatten, nutzten alle Studenten, die Möglichkeit eines Firmenrundgangs und der eigenen Vorstellung. Nachdem uns hier alle Schritte der Fertigung vorgestellt waren, nutzten die Studenten noch eine weitere Stunde um Fragen zum Unternehmen (Produktion) und Möglichkeiten zum Einstieg zu stellen. Alle Beteiligten waren nach dem Termin mehr als zufrieden.“ (Zitat Pressemitteilung der RTS Schwarzheide)
  • 06. Mai 2011 – Unterstützung Shell Eco-Marathon Europe: Nach Vermittlung des langjährigen Geschäftsführers der Fränkischen Rohrwerke Schwarzheide ermöglichte es die Galatea GmbH dem Team der Hochschule Lausitz, ein Modell zu bauen und dann eine Negativform bei der IMA GmbH Dresden. Die Studierenden konnten hierbei auf die Fachkompetenz der IMA, die Entwicklung der tragenden Schale für die LaDy II unterstützt hatte, nutzen.
  • Griechische Botschaft und Landesregierung – Bereits mehrfach wurde Dr.-Ing. Sokrates Giapapas eingeladen, Gast der Griechischen Botschaft oder des Ministerpräsidenten des Landes Brandenburg zu sein, wenn Besuche aus Griechenland erwartet wurden. Hierbei legte er insbesondere sein Hauptaugenmerk darauf, z. B. den Ministerpräsidenten beim Ausbau der wirtschaftlichen Beziehungen zwischen Brandenburg und Griechenland zu unterstützen; wie z. B. beim Empfang des Staatspräsidenten Griechenlands, Herrn Karlos Papoulias.
  • Wirtschaftsprojekt zur Verwendung von Eisenhydroxid – In einem durch Dr.-Ing. Sokrates Giapapas initiierten Gemeinschaftsprojekt zwischen dem Wasserverband Lausitz, der BASF Schwarzheide GmbH, der Z.E.I.T. GmbH, der er als Präsident vorsteht und der Technischen Universität Berlin, Herrn Prof. Andreas Grohmann, Technologietransferplattform Wasser (TTP) wird die Weiternutzung von Eisenhydroxid als Wasserabfallprodukt für die industrielle und landwirtschaftliche Zwecke untersucht. Dieses Projekt reiht sich ein in die zahlreichen Aktivitäten, auch im Hinblick auf die Unterstützung der Ansiedlungsinitiativen der Unternehmen in der Region und der BASF Schwarzheide GmbH.
  • Unterstützung der Grundschule Wandelhof Schwarzheide; letztes Beispiel Durchführung eines Literaturprojektes zum Thema „Wie schreibe ich ein Buch“
  • Schirmherr und Mentor des Hospizes in Lauchhammer 
  • Unterstützung des internationalen Jugendprojektes des Stadt Schwarzheide „Große Seen, ganz klein“
  • Übernahme des Vorsitzes des Kreisverbandes Europaunion des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
  • Unterstützung aller Projekte der IBA in Großräschen - insbesondere des Projektes „Paradies II“                                       
  • Mitglied im Verband „Studierhaus“, dessen Ziel es ist Studenten aus dem In- und Ausland sowohl beim Studium als auch bei der Promotion über das Seenland und die Tagebaue aktiv zu unterstützen                                                        
  • Kooperationsprojekt zwischen Z.E.I.T., VdI, Hochschule Lausitz und BTU Cottbus mit dem Ziel der Vermittlung von Studenten an regionale Firmen
  • finanzielle und materielle Unterstützung der Neuen Bühne Senftenberg
  • Verleihung des Bundesverdienstkreuzes am 03. Dezember 2012.                                                                                               
Ehrungen 2014
Lothar Klemt

Herr Lothar Klemt war seit 1993 bis zum heutigen Tage ununterbrochen als Stadtverordneter der Stadtverordnetenversammlung Schwarzheide tätig. In dieser Zeit hatte er maßgeblichen Anteil an der Entwicklung der Stadt Schwarzheide und begleitete eine Vielzahl von Projekten, Aktivitäten und Initiativen im Interesse der Stadt Schwarzheide und ihrer Bürgerinnen und Bürger.

In seiner Tätigkeit als Stadtverordneter zeichnet er sich besonders durch sein analytisches Denkvermögen, seinen Sachverstand und seine Fachkompetenz aus. Insbesondere im Zusammenhang mit den jährlichen Haushaltsdiskussionen brachte er sich mit hohem Engagement, viel Fleiß und mit einem Höchstmaß an fachlicher Kompetenz ein. Damit leistete er einen wesentlichen Beitrag, den Mitgliedern der Stadtverordnetenversammlung dieses schwierige Thema mit zu erschließen. Stets setzte er sich über viele Jahre und über das normale Maß hinaus im Sinne einer optimalen Stadtentwicklung ein.

Seit vielen Jahren bekleidet er, ebenfalls bis zum heutigen Tage ununterbrochen, das Amt des Fraktionsvorsitzenden der Fraktion der SPD in der Stadtverordnetenversammlung Schwarzheide. In dieser Funktion zeichnet er sich besonders durch sein besonnenes, höchst professionelles und immer auf die Bedürfnisse der Stadt Schwarzheide ausgerichtetes Agieren aus.

Auch als langjähriges Mitglied des zeitweiligen Ausschusses der Arbeitsgruppe Personal begleitete er seit vielen Jahren die Personalentwicklungsangelegenheiten mit Kompetenz und Sachverstand.

Lothar Klemt stellt seit nunmehr 20 Jahren seine Persönlichkeit in den Dienst der Stadt Schwarzheide. Er war und ist ein wichtiger Partner für die Stadt Schwarzheide.

Ehrungen 2015
Dr. Hans-Hermann Dehmel

Dr. Dehmel prägte von 1990 bis 1995 als Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF Schwarzheide GmbH die Entwicklung des Unternehmens. In dieser Zeit hatte er die Umstrukturierung des Synthesewerkes zu bewältigen. Aus schwierigen Anfängen heraus entwickelte sich das Unternehmen zu einem wettbewerbsfähigen und zukunftsfähigen Chemiestandort. Darüber hinaus nutzte Dr. Dehmel alle Möglichkeiten, um die Entwicklung der Stadt Schwarzheide zu unterstützen. An dem, was die Stadt heute darstellt, hat er einen beachtlichen Anteil. Auch nach seiner aktiven Zeit in Schwarzheide nahm er als Personaldirektor der BASF Aktiengesellschaft und Aufsichtsratsvorsitzender der Wohnungsgesellschaften LUWOGE/SEWOGE positiven Einfluss auf die Entwicklung unserer Stadt. Für seine außerordentlichen Verdienste wurde Herrn Dr. jur. Hans-Hermann Dehmel im Jahr 2002 die Ehrenbürgerschaft verliehen.

 

Die Dehmel-Stiftung:
Bildung, Wissenschaft und Forschung in der Region zu fördern, junge Menschen mit Potenzial auf ihrem Weg zu unterstützen, ist ein Anliegen der Dehmel-Stiftung. Seit ihrer Gründung am 27. Dezember 2000 durch das Ehepaar Dr. Hans-Hermann und Gisela Dehmel setzt die Stiftung hier, in der Lausitz auf diese Weise Akzente. Die Idee, eine Stiftung zu gründen, erwuchs aus einer engen Verbundenheit mit der Region: Dr. Hans-Hermann Dehmel ist in Hoyerswerda geboren und in Hohenbocka aufgewachsen.

 

Projekte und Aktivitäten:

 

Bildung, Wissenschaft und Forschung

• Dehmel-Stipendien: Mit den Stipendien werden jährlich Schüler/innen ausgezeichnet, die hervorragende Leistungen und soziales Engagement in ihrer Person vereinen

• Erwerb von Lern- und Arbeitsmitteln: Unterstützung des SeeCampus Niederlausitz bei der Anschaffung naturwissenschaftlicher Lehrmittel

• Finanzielle Unterstützung von Forschungsprojekten: dazu gehören Preise und

Zuwendungen im Rahmen des Landes- und Bundeswettbewerbes „Jugend forscht“

 

Kunst und Kultur

• Restaurierungen von Kunst- und Kulturobjekten: Restaurierung des Innenraums der Dorfkirche Hohenbocka und die Anschaffung der Turmuhr der Kirche Großkmehlen

 

Soziale Zwecke

• finanzielle Unterstützung bei Anschaffung behindertengerechter Einrichtungen für Schwerstbehinderte

Die Stiftung verfolgt ausschließlich gemeinnützige und mildtätige Zwecke. Bisher  hat die Stiftung zur Förderung ihrer Zwecke insgesamt 142.000 Euro ausgegeben.

Martina & Honsa Ehmke

Die Eheleute Martina und Honsa Ehmke engagieren sich seit vielen Jahren aktiv im Interesse des Gemeinwohls der Stadt Schwarzheide in vielen Vereinen, bei Veranstaltungen der Stadt, bei der Förderung von Kinder und Jugendlichen und unterstützen zahlreiche Projekte.

 

Honsa Ehmke ist als Steuerberater in der Kanzlei Ehmke in Schwarzheide tätig. In seiner Freizeit ist er Rockmusiker in der 1969 gegründeten Schwarzheider Band Synthetic` s. Die Synthetic` s unterstützen unter anderem junge Nachwuchsbands mit Probenraum, Audio- und Videoaufnahmen. Als Mitglied im Kultur- und Heimatverein, als Gründungsmitglied im Jugendförderverein Niederlausitz oder als Mitorganisator und Sponsor zahlreicher Projekte und Veranstaltungen bringt sich Honsa Ehmke aktiv und engagiert in das gesellschaftliche Leben der Stadt Schwarzheide und der Region ein. Darüber hinaus unterstützt er seit vielen Jahren die städtepartnerschaftlichen Aktivitäten der Stadt Schwarzheide, insbesondere zur polnischen Partnerstadt Krosno und zur ungarischen Partnerstadt Karcag.

Frau Martina Ehmke ist als Steuerberaterin in der Kanzlei Ehmke in Schwarzheide tätig. Seit 2005 fördert und unterstützt sie als Gründungsmitglied und Präsidentin des Vereins jährlich die verschiedensten Projekte. Darunter allein im Jahr 2013 z. B. den Spielplatz der Kita „Kleeblatt“ Schwarzheide mit 300 Euro, die Neugestaltung des Kreativraumes der Kita „Pittiplatsch in Tettau mit über 300 Euro, das Projekt „Klasse 2000“ der Waldschule Lauchhammer-Ost mit 200 Euro, das Projekt „Gib8“ des Emil-Fischer-Gymnasiums mit 300 Euro, den Förderverein „Sallgaster Kinderlachen“ mit 300 Euro, die Jugendfeuerwehr Lauchhammer-West mit 300 Euro und den Schüleraustausch nach Israel des Emil-Fischer-Gymnasiums mit 300 Euro.

Im Jahr 2014 wurden weitere 4 Projektanträge positiv entschieden. Diesmal durften sich feuen: die Schüler und Schülerinnen der Klasse 5 des Emil-Fischer-Gymnasiums mit ihrem Projekt „Inszenierung Autobiografie“, die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Lauchhammer für ihr „Jugendzeltlager“, die Pfadfinder Seeadler aus Senftenberg und die Schüler der Klasse 8a der Sonderschule Senftenberg mit ihrem Projekt Wirtschaftsschwerpunkt Braunkohle“. In Summe wurden auch für diese Projekte 1.060 EUR bereitgestellt. Darüber fungiert Martina Ehmke seit Jahren als Festrednerin der Jugendweihen und engagiert sich darüber hinaus aktiv im Schwarzheider Carnevalclub.