Aktuelle Projekte

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Der Regionale Wachstumskern Westlausitz leitete für seine Arbeit in den Jahren 2014 bis 2016 drei Handlungsschwerpunkte aus dem Standortentwicklungskonzept des RWK ab. Die Sicherung des Fach- und Arbeitskräftepotentials gestaltet sich für die in der Region ansässigen Unternehmen vor dem Hintergrund der demographischen Rahmenbedingungen zunehmend schwierig. Die 5 RWK-Städte haben somit Maßnahmen etabliert, um die Firmen in ihrer ureigenen Aufgabe, die Mobilisierung der Menschen am hiesigen Arbeitsmarkt bis hin zur Gewinnung neuer Bevölkerungsgruppen, zu unterstützen.

Die in der Vergangenheit erfolgte Ausdünnung im Öffentlichen Nahverkehr beeinflusst die Standortattraktivität sowie die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die Präzisierung der Handlungsbedarfe in diesem Umfeld zielt auf die Schaffung von tragfähigen Mobilitätsansätzen. Das Standort- und Regionalmarketing sowohl nach innen als auch nach außen stellt ein wichtiges Handlungsfeld zur Erhöhung des Bekanntheitsgrades der Region dar. Dabei werden spezifische Kompetenzen und Standortqualitäten der Region gemeinsam durch die 5 RWK-Städte im Verbund mit den beiden Landkreisen sowie Partnern aus der Region vermarktet.

 

Die wichtigsten Maßnahmen aus diesen Handlungsfeldern werden im Folgenden kurz vorgestellt:

 

Regionale Ausbildungsmesse: Fortführung – Qualifizierung - Profilschärfung

 

Die Wirtschaftsregion Westlausitz hat mit Unterstützung aus dem GRW-Regionalbudget von 2011 bis 2013 eine zentrale Ausbildungsmesse am Standort Senftenberg mit jeweils rd. 170 Ausstellern und rd. 4.000 Besuchern durchgeführt. Die Veranstaltung hat sich als Ausbildungsmesse in der Region insbesondere im Landkreis Oberspreewald-Lausitz etabliert und strahlt bis nach Cottbus und Sachsen aus. Die Fortführung der Regionalen Ausbildungsmesse in Verbindung mit der Qualifizierung und Qualitätssicherung sowie der weiteren Profilschärfung, ist eine zentrale Maßnahme des RWK Westlausitz im Handlungsfeld Fachkräftesicherung. Zukünftig gilt es im Sinne der Weiterentwicklung, aufbauend auf einem tragfähigen Fachkonzept zur Durchführung der Messe, weitere Veranstaltungen im Kontext der Ausbildungsmesse (z. B. Campus Xchange) miteinander abzustimmen und wenn möglich, zu integrieren, Unternehmen aus der Region, vor allem aus dem verarbeitenden Gewerbe, noch mehr als Aussteller und Partner zu gewinnen, die Zielgruppen junge Menschen / Schulabgänger noch stärker in den Blick zu nehmen, insbesondere durch gute Angebote und geeignete Maßnahmen den Anteil von Mädchen und Frauen in technischen Berufen zu erhöhen und die vorhandenen Beschäftigungspotenziale auszuschöpfen, Schulen dauerhaft als Partner für die Messe zu gewinnen sowie Aussteller schrittweise in die Finanzierung der Ausbildungsmessen einzubinden. Die Leistungen (Strategie zur Profilschärfung, Vorbereitung / Durchführung der Messe 2014 bis 2016) wurden an einen externen Dienstleiser vergeben.

Zeitraum: 2014 bis 2016

 

Aktueller Sachstand zur Ausbildungsmesse:

Bereits zum 6. Mal wird in diesem Jahr die Ausbildungsmesse der Wirtschaftsregion Westlausitz in der Niederlausitzhalle Senftenberg stattfinden. An einem Messetermin im Herbst wurde nach der positiven Resonanz im Vorjahr festgehalten und als Messetermin der

24. September 2016 von 10:00 Uhr bis 15:00 Uhr

festgelegt.

Mit der Vorbereitung und Organisation wurde gemeinsam mit der Agentur für Arbeit und unserem Dienstleister, der Regionalen Wirtschaftsförderungsgesellschaft Elbe-Elster, begonnen. Ziel ist es, die jungen Leute in der Region zu halten und den Unternehmen bei der tendenziell steigenden Suche nach Fachkräften und Auszubildenden zu helfen. Für eine Aufwandspauschale

von 50,- erhalten die Firmen einen Messestandplatz von 3 x 3 m, einen Eintrag in den Messekatalog sowie ein Kurz-Panorama auf der Messe-Webseite. Alle aktuellen Informationen zur RWK-Ausbildungsmesse finden Sie unter: www.ausbildungsmesse-westlausitz.de. Dort sind auch die Anmeldungsunterlagen und das bisherige Ausstellerverzeichnis ersichtlich.

 

ABM 2016

 

Die Stadt Schwarzheide präsentiert sich auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit Schwarzheider Klein- und Mittelständischen Unternehmen. In diesem Jahr gehören folgende Unternehmen zum Gemeinschaftsstand des Wirtschaftsstandortes Schwarzheide: Allianzagentur Magdi Hache, Ehmke & Ehmke Treuhand Niederlausitz, Fendel Gebäudetechnik KG, Fliesenmarkt Petersohn und STR Tank- und Container-Reinigung GmbH. Die Messe bietet eine ideale Plattform für die Unternehmen, ihre Ausbildungsstellen vorzustellen und mit potentiellen Auszubildenden ins Gespräch zu kommen.

 

Sie wollen sich noch für die Teilnahme am Gemeinschaftsstand der Stadt Schwarzheide anmelden. Dann nutzen Sie bitte den folgenden Kontakt:

 

Kontakt:

Frau Ute Kolanowski

telefon.gif (035752) 85-111

Telefax (035752) 85-219

E-Mail 

 

 

Zuzugsstrategie für Familien und Fachkräfte

 

Das wirtschaftliche Umfeld der Region Westlausitz weist in den letzten Jahren eine positive Entwicklung der Beschäftigungszahlen und einer Erhöhung der Arbeitsplatzangebote auf. Vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung zeichnet sich ein verstärkter Wettbewerb um gute Fachkräfte ab. Viele hochqualifizierte Menschen, die noch vor Jahren aus Arbeitsplatzmangel die Region verlassen haben, sollen auf die verbesserten beruflichen Möglichkeiten sowie die vergleichsweise sehr guten Wohnstandortfaktoren aufmerksam gemacht werden. Arbeitskräfte, die in ihrem Umfeld keine interessanten Aufgaben sehen, sollen für die sich entwickelnde Region interessiert werden.

Mit dem Projekt der Rückkehrer- und Zuzüglerstrategie plant der Regionale Wachstumskern einen Marketingplan zur Publikation verfügbarer Arbeitsplätze und Beschäftigungsmöglichkeiten aufzusetzen, Zielgruppen und Multiplikatoren zu erfassen und einen Maßnahmeplan aufzustellen, um Interessenten oder sogar Rückkehrwillige für die Region zu gewinnen. In diesem Projekt arbeitet der RWK eng mit der Arbeitsagentur Senftenberg zusammen. Als Dienstleister unterstützt dabei tamen GmbH in Gemeinschaft mit dem Verein Zuhause in Brandenburg e.V. Nach Präsentation des Maßnahmeplanes bewertet der RWK die Erfolgsaussichten der

vorgeschlagenen Maßnahmen haben und beauftragt bei positiver Einschätzung die Umsetzung.

 

Positive Entwicklung der Region Westlausitz in Wohnstandortbroschüren sichtbar

 

Die Städte des Regionalen Wachstumskerns Westlausitz haben Wohnstandortbroschüren erstellt, die die positive Entwicklung des Wohnumfeldes in der Westlausitz verdeutlicht. Anknüpfend an die Wirtschaftsbroschüren, die 2012 die Unternehmen der Region vorstellten, wurde das positive Feedback aufgegriffen und in Zusammenarbeit mit Druck + Satz Offsetdruck, Großräschen pro

Stadt eine individuelle Wohnstandortbroschüre erstellt, die im Erscheinungsbild auf dem einheitlichen Corporate Designs der Wirtschaftsregion Westlausitz basiert. In den Broschüren werden die Umfeldfaktoren Wohnen, Bildung, Kinderbetreuung, Freizeitmöglichkeiten und Vereinsleben jeder der fünf RWK-Städte vorgestellt. Daneben enthält jede Broschüre ein Vorwort des

Bürgermeisters sowie einen Überblick über die jeweiligen anderen 4 Städte. Mit der Wohnstandortbroschüre verfolgt der RWK Westlausitz das Ziel, neben dem Regional- und Standortmarketing nach außen die Bevölkerung, ortsansässige Unternehmen, regionale Partner für die Standortentwicklung sowie insbesondere mögliche Zuzügler und Rückkehrer passgerecht anzusprechen.

Erfahrungsgemäß sind die Kenntnisse über die vorhandenen Angebote und Standortqualitäten vielerorts gering oder lückenhaft.

Die Broschüren wurden noch vor Ostern kostenfrei an die Haushalte der RWK-Städte verteilt. Neben Eltern und Großeltern,

die Besuche von Kindern und Enkeln nutzen sollten, um die positive Entwicklungen der letzten Jahre anhand der Artikel und Bilder zu veranschaulichen und für die Region zu werben, sind Schüler, Lehrer und Unternehmen, sowie an und in der Region interessierte Partner weitere Zielgruppen der Wohnstandortbroschüren. Die Broschüren werden darüber hinaus für gezielte Marketingzwecke und Akquisitionsaktivitäten eingesetzt. Der Inhalt der Broschüren wird ebenso im Internetportal des RWK Westlausitz unter dem Menüpunkt Wachstumskern veröffentlicht. Der Regionale Wachstumskern Westlausitz verbindet mit dieser Marketingidee die Hoffnung, dass die Informationen aus den Broschüren in den Familien kommuniziert werden und das Interesse auf eine Zukunft in der Niederlausitz neu geweckt wird.

 

Das Projekt ist gefördert aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der „Gemeinschaftsaufgabe Verbesserung der Regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW) Infrastruktur“ sowie aus Mitteln des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und der fünf Städte der Wirtschaftsregion Westlausitz.

 

RWK - Pressekonferenz zur Wohnumfeldbroschüre

 

Regionalstrategie Mobilitätssicherung: Konzeptentwicklung und Umsetzung

 

Die Sicherung und Optimierung der vorhandenen Mobilitätsangebote fokussiert auf arbeits- und ausbildungsplatzbedingte Mobilität und wurde als eine Entwicklungsaufgabe des RWK Westlausitz formuliert. Eingedenk der begrenzten kommunalen Einflussmöglichkeiten wurde die Herausarbeitung erfolgversprechender Maßnahmen bis hin zur Umsetzung effizienter Handlungsoptionen in den Mittelpunkt des Projektes gestellt. Im Projekt wird der RWK unterstützt durch das Leipziger Institut für Energie GmbH (gemeinsam mit dem PTV Berlin). Regionale Partner werden punktuell in die Diskussionen einbezogen. Beispielsweise wurden Gespräche mit den Busgesellschaften zum Schüler- und Berufsverkehr oder mit interessierten Unternehmen zum betrieblichen Mobilitätsmanagement geführt. Im 3. Quartal wird die Abschlusspräsentation zum Projekt erfolgen.

 

6. Firmenlauf Westlausitz

 

Ein weiteres Projekt, der nunmehr 6. RWK-Firmenlauf, unter dem Motto "Laufen in der Region für die Region", findet am Mittwoch, 14. September 2016 diesmal in der RWK-Stadt Lauchhammer statt. Nach 5 erfolgreichen Laufevents in den Städten Lauchhammer, Schwarzheide, Senftenberg, Finsterwalde und Großräschen wird auch 2016 eine hohe Beteiligung der Firmen aus der RWK-Region erwartet. Der RWK-Lauf wird als öffentlichkeitswirksamer Lauf durchgeführt und weitgehend durch die BASF gesponsert. Die Teilnehmergebühr von bisher 4,50 Euro pro Starter kommt  einer Einrichtung der Stadt Lauchhammer zugute. Auf die besten Sportler warten wertvolle Preise, die von der BASF gestiftet werden.

 

Die Stadt Schwarzheide ruft alle Schwarzheider Firmen auf, sich wieder aktiv an diesem sportlichen Großevent zu beteiligen. Für die Stadtmannschaft können sich alle sportbegeisterten Bürgerinnen und Bürger sowie SchülerInnen ab Klasse 5 der Schwarzheider Schulen bei der Wirtschaftsförderung der Stadt Schwarzheide, Frau Ute Kolanowski unter registrieren lassen. Die Stadt Schwarzheide übernimmt für alle Teilnehmer  der Stadtmannschaft auch in diesem Jahr das Startgeld. Darüber hinaus wird, analog zu den Vorjahren, ein Bustransfer, diesmal nach Lauchhammer und zurück, organisiert.

 

Anmeldungen sind noch bis zum 05. September möglich bei:

 

Kontakt:

Frau Ute Kolanowski

telefon.gif (035752) 85-111

Telefax (035752) 85-219

E-Mail 

 

Bitte folgende Angaben übermitteln:

1. Name, Vorname

2. Geburtsdatum

3. Wohnanschrift

4. Telefon

5. E-Mail

 

Der RWK Westlausitz unterstützt im Rahmen seiner Möglichkeiten weitere Projekte, wie den Eco-Shell-Marathon oder die internationale Jugendolympiade XENOS. Da ab diesem Jahr ein anderer europäischer Partner für die Ausrichtung verantwortlich sein wird, erfolgt die Hilfe für den regionalen Partner WEQUA bei der Sicherung der Beteiligung Brandenburger Jugendlicher.

Für die nächsten Jahre sind weitere Maßnahmen im Umfeld des Standortmarketings, bei der Vermarktung der Gewerbeflächen oder bei der Sicherung der medizinischen Infrastruktur angedacht.