RWK vorgestellt

Unter dem strategischen Ansatz „Stärken stärken“ wurde die Wirtschaftsförderpolitik des Landes Brandenburg im Jahr 2005 grundlegend neu ausgerichtet. Mit der Ausweisung von 15 Regionalen Wachstumskernen (RWK) sowie der Bestimmung von 16 Branchenkompetenzfeldern sollten die Standorte und Wirtschaftsbranchen gezielt unterstützt werden, die die meisten Beschäftigungseffekte und Impulse für das Wirtschaftswachstum erwarten ließen.

 

Wachstumskerne im Land Brandenburg

Die Regionalen Wachstumskerne sollen eine Motorfunktion für ihre Region erfüllen und in ihr Umland ausstrahlen. Von den insgesamt 15 ausgewiesenen RWK umfassen fünf RWK als sogenannte „Mehrlinge“ zwei bis fünf zu einem Städteverbund zusammengeschlossene Kommunen. Als größter der fünf „Mehrlinge“ wurde aus den südbrandenburgischen Städten Finsterwalde, Großräschen, Lauchhammer, Schwarzheide und Senftenberg der Regionale Wachstumskern Westlausitz (RWK) gebildet.

 

Der Wachstumskern hat im Jahr 2006 seine Arbeit aufgenommen. Zum Ende des Jahres 2006 wurde erstmalig ein Standortentwicklungskonzept (STEK) erarbeitet, auf dessen Grundlage bis zum heutigen Zeitpunkt eine Reihe von Projekten umgesetzt werden konnten. Es kann eingeschätzt werden, dass der notwendigen Interessenbündelung, die Beantragung und Durchführung von Projekten und Maßnahmen in fünf Städten gleichermaßen voranzutreiben betreffend, zunehmend besser Rechnung getragen wurde.

 

Der Regionale Wachstumskern Westlausitz - Film