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Mit Köpfchen und Herz für die Lausitz

In diesen Tagen halten Xenia Nickus, Johannes Donath, Jenny Konieczny, Felix Paul Hillmann und Fine Ludewig stolz ihre Abschlusszeugnisse in ihren Händen – der Lohn für ihren persönlichen Ehrgeiz. Doch mit Schule, Hausaufgaben und Lernen nicht genug. Ob in Funkengarde, Musikschule oder Band, Sportverein sowie Ganztagsschulprogramm und Nachhilfe, in ihrer Freizeit engagierten sich diese fünf Lausitzer Abiturienten vielfältig in und für die Region sowie ihre Mitmenschen. Dafür wurden sie von der Dehmel-Stiftung mit Stipendien ausgezeichnet. Diese werden die angehenden Studierenden in den ersten sechs Semestern finanziell unterstützen.

„Junge Menschen sind oft die treibende Kraft für positive Veränderungen in unserer Gesellschaft. Ein beeindruckendes Beispiel dafür sind die fünf Jugendlichen, die nicht nur ihre Abiturprüfungen mit Bravour bestanden, sondern auch außerhalb des Klassenzimmers Großes geleistet haben“, sagt Dr. Hans-Hermann Dehmel, der 2000 die Stiftung initiierte und nach fast 25 Jahren aus dem Vorstand zurücktritt. An seine Stelle als Vorstandsmitglied tritt Dr. Ingmar Rauscher, der Neffe Dehmels.

Am 5. Juni 2024 übergab der Stiftungsratsvorsitzende Werner Förster während einer Feierstunde gemeinsam mit dem designierten Stiftungsgründer Hans-Hermann Dehmel sowie Anne Francken, stellvertretende Vorsitzende der Dehmel-Stiftung und Kaufmännische Geschäftsführerin der BASF Schwarzheide GmbH, die Auszeichnungen an die Stipendiaten. „Das Engagement dieser fünf Abiturientinnen und Abiturienten geht weit über die schulischen Erwartungen und Anforderungen hinaus. Mit viel Leidenschaft setzen sie sich in ihrer Freizeit für ihre Mitmenschen ein. Wir freuen uns, diese besondere Leistung mit einem Stipendium zu würdigen und die Stipendiaten auf ihrem weiteren Studienweg zu unterstützen“, betont Anne Francken, die bei der Stipendienvergabe durchs Programm führte.

Seit ihrer Gründung im Jahr 2000 hat die Dehmel-Stiftung rund 90 Abiturienten mit einem Stipendium ausgezeichnet. Die Förderung beträgt insgesamt 3.000 Euro verteilt über die ersten drei Studienjahre. Das entspricht einem Betrag von jeweils 500 Euro in den ersten sechs Semestern des Studiums und soll die angehenden Studierenden beim Kauf von Lehr- und Arbeitsmaterialien unterstützen.

Die Preisträger 2024

Xenia Nickus legte ihr Abitur am Christlichen Gymnasium Johanneum Hoyerswerda ab und strebt ein Studium in Humanmedizin an der Universität in Halle an. Sie engagierte sich in der Schule unter anderem als Klassensprecherin, war Mitglied des Schulsanitätsdienstes sowie der Malteser Jugend und gab jüngeren Mitschülern Nachhilfe in Latein. In Ihrer Freizeit war sie sportlich im Reiten wie im Tanzen aktiv und arbeitete regelmäßig im Familienbetrieb mit.

Johannes Donath vom Christlichen Gymnasium Johanneum Hoyerswerda engagierte sich als Kurssprecher, nahm an vielzähligen MINT-Wettbewerben und -veranstaltungen im schulischen wie außerschulischen Rahmen teil und gab jüngeren Schülern Nachhilfe in Mathematik, Physik und Chemie. In seiner Freizeit war er sportlich im Volleyballspiel und Segeln aktiv und engagierte sich im Jugendclub Tätzschwitz. Nach seinem Abitur strebt er ein Studium im Fachbereich Maschinenbau an.

Jenny Konieczny vom Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg engagierte sich als Klassensprecher und Mitglied der Schülerkonferenz für die Belange ihrer Mitschüler. Für die Schule ging sie in vielzähligen Sportwettbewerben in Leichtathletik und Volleyball an den Start. Die Abiturientin nahm am Seite 3 P08/24 Regionalwettbewerb „Jugend debattiert“ teil. Als Klarinettistin spielte sie in der Schul-Bigband „JEngels“. Konieczny ist langjähriges Mitglied des TSV Senftenberg und führt wöchentlich als Übungsleiterin das Kindertraining durch. Die angehende Studentin möchte Psychologie studieren.

Der Großräschener Felix Paul Hillmann hat sein Abitur am Emil-Fischer-Gymnasium in Schwarzheide abgelegt. Er nahm an einer Vielzahl von MINTWettbewerben teil, wie beispielsweise an Mathematik- und Chemieolympiaden, dem Internationalen Chemiewettbewerb des MINT EC sowie Jugend forscht. Er engagierte sich für diverse Ganztagsprogramme der Schule, wie die Chemie AG für Grundschüler, die Medienscouts als auch die Schulpaten. Seit 2012 ist der Abiturient in seiner Freizeit im Judo-Verein und seit 2021 hier als Trainer aktiv. Seit 2012 spielt er darüber hinaus Gitarre. Er strebt nach dem Abitur ein Studium im Fachbereich Lebensmittelchemie an.

Die Abiturientin Fine Ludewig vom Emil-Fischer-Gymnasium Schwarzheide nahm in den vergangenen Jahren an einer Vielzahl von naturwissenschaftlichen Wettbewerben teil. In der Schule unterstützte sie als Betreuerin bei Wettbewerben, Patin von jüngeren Klassen und gab Nachhilfeunterricht. Außerschulisch engagierte
sich die angehende Studentin vielseitig: Im Reit- und Fahrverein Kastanienhof Hohenbocka organisierte sie Vereinshöhepunkte und Turniere. Als Springreiterin erkämpfte sie sich 2020 den Titel der Vizelandesmeisterin Sachsen in der U14 und nahm 2022 am Finale des Tom-Büttner-Cups im Rahmen des internationalen
Turniers „Großer Preis von Sachsen“ teil. Des Weiteren machte sich Fine Ludewig für Vereinshöhepunkte ihres Heimatdorfes Guteborn stark. Die junge Frau möchte
im kommenden Wintersemester ein Studium im Fach Lebensmittelchemie an der TU Dresden starten.

Weitere Informationen

Veröffentlichung

Di, 11. Juni 2024

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