Stadt Schwarzheide
Bürgermeister Christoph Schmidt
Ruhlander Straße 10201987 Schwarzheide
Homepage: www.schwarzheide.de
Öffnungszeiten:
Öffnungszeiten der Verwaltung:
Dienstag:
09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 18:00 Uhr
Donnerstag:
09:00 - 12:00 Uhr und 13:00 - 16:00 Uhr
Aktuelle Meldungen
Schwarzheider Sommer-Ferien-Camp: Start in die 2. Runde!
(04.08.2026)Voller Elan und Vorfreude begann in dieser Woche der zweite Durchgang des Schwarzheider Sommer-Ferien-Camps 2026. Eine weitere Gruppe unternehmungslustiger Ferienkinder machte sich am Montag bereit, um gemeinsam erlebnisreiche Tage zu verbringen und die Region zu erkunden.
Der Auftakt verlief gewohnt sportlich: Am Montagmorgen schwangen sich die Mädchen und Jungen auf ihre Fahrräder und traten kräftig in die Pedale. Das erste Ziel war der Imker im benachbarten Lauchhammer. Vor Ort erfuhren die Kinder jede Menge Spannendes über die faszinierende Welt der Bienen und die Honigherstellung. Ein besonderes Highlight für die Tierfreunde: Vor Ort durften auch liebe Pferde ausgiebig gestreichelt werden. Im Anschluss ging es direkt weiter zum Schlosspark Lauchhammer, wo eine entspannte und spaßige Fahrt mit der historischen Parkeisenbahn auf dem Programm stand.
Am heutigen Dienstag hieß es dann schließlich: „Leinen los!“ Für die Teilnehmer ging die Reise an den Senftenberger See. Nach einer fachkundigen und herzlichen Sicherheitseinweisung auf dem Segelschulschiff „Schwarzheide“ durch Frau Zahn stach die junge Crew in See. Bei herrlichem Wetter steuerte das Schiff über mehrere
Gewässer der Lausitzer Seenlandschaft. Das absolute Highlight des Tages war jedoch der ausgiebige Zwischenstopp: Beim puren Badespaß im kühlen Nass konnten sich alle nach Herzenslust austoben.
Ein rundum gelungener Auftakt, der riesige Vorfreude auf die weiteren Tage macht!

Foto: Schwarzheider Sommer-Ferien-Camp: Start in die 2. Runde!
Kommunen am Limit: Landrat, Bürgermeister und Amtsdirektoren setzen gemeinsames Zeichen
(22.06.2026)OSL-Landrat Alexander Erbert sowie die Bürgermeister und Amtsdirektoren im Landkreis OSL beteiligen sich am bundesweiten Aktionstag „Kommunen am Limit“ am Montag, 22. Juni 2026.
Mit einem gemeinsamen Foto machen auch sie auf die angespannte Haushaltssituation und sinkende finanzielle Handlungsfähigkeit der Kommunen aufmerksam.
Steigende Pflichtausgaben, immer neue gesetzliche Aufgaben und gleichzeitig fehlende finanzielle Ausgleichsmechanismen bringen Landkreise, Städte und Gemeinden zunehmend unter Druck. Die Folgen bleiben nicht abstrakt, sondern werden vor Ort spürbar. Was zunächst nach Haushaltszahlen klingt, hat direkte Auswirkungen auf das Leben und die Lebensqualität der Menschen vor Ort. Denn wenn Kommunen immer weniger finanzielle Spielräume haben, geraten Investitionen in Schulen, Kitas, Straßen, Spielplätze, Feuerwehren, Kulturangebote, Sportstätten oder die Unterstützung von Vereinen und Ehrenamt zunehmend ins Hintertreffen.
„Die kommunale Ebene ist die Basis unseres Gemeinwesens. Deshalb brauchen Städte, Gemeinden und Landkreise eine verlässliche Finanzausstattung, um ihre Aufgaben erfüllen und weiterhin in die Zukunft investieren zu können“, betont Landrat Alexander Erbert und ordnet das Thema weiter ein: „Wenn Landkreise, Städte und Gemeinden ihre Aufgaben nur noch mit enormen Defiziten erfüllen können, ist das kein kommunales Problem mehr, sondern eine Herausforderung für den gesamten Staat. Unsere Handlungsfähigkeit steht massiv unter Druck. Die Finanzausstattung der Kommunen muss mindestens so ausgestaltet sein, dass wir den notwendigen Eigenanteil bei geförderten Investitionen aufbringen können. Zukunftsinvestitionen dauerhaft über Kredite zu finanzieren, widerspricht dem Grundsatz der Generationengerechtigkeit. Gleichzeitig müssen wir das in den vergangenen Jahren erarbeitete Niveau in der Ausstattung des Bildungsbereiches sichern und ausbauen und auch Angebote an Kultur und kultureller Bildung aus eigener Kraft gewährleisten können. Genauso sind die Unterstützung des Vereinsleben, Ehrenamtsengagement und Aktivitäten für die Bedarfe aller Altersgruppen keine freiwilligen Extras, sondern wesentliche Bestandteile einer lebenswerten Gesellschaft.“
Finanzentwicklung bedroht kommunale Gestaltungsspielräume
Anlass für den Aktionstag des Deutschen Städtetages, des Deutschen Landkreistages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes ist die bundesweit angespannte Finanzlage der Kommunen. Darauf hatte auch der Präsident des Deutschen Landkreistages, Landrat Dr. Achim Brötel, bei der Landkreisversammlung am 9. Juni in Berlin eindringlich hingewiesen. Er sprach von einem „strukturellen Bruch“ in den Kommunalfinanzen und warnte vor einer Entwicklung, die Investitionen verdrängt und die kommunale Selbstverwaltung zunehmend einschränkt. Die Kommunen dürften nicht länger „der Zahlmeister der Nation“ sein. Wer neue Aufgaben beschließe, müsse auch für deren Finanzierung sorgen. „Die scheinbare Normalisierung eines verheerenden finanziellen Zustandes der kommunalen Ebene als neuen Status quo dürfen wir nicht zulassen. Es geht hier um uns alle“, sagte er und formulierte außerdem: „Man kann es deshalb drehen und wenden, wie man will: Wir fahren auf Verschleiß.“.
(Quelle: PM Deutscher Landkreistag vom 9. Juni 2026)
Auch der aktuell erschienene „Kommunale Finanzreport 2026“ der BertelsmannStiftung bestätigt die besorgniserregende Entwicklung: „Die finanzielle Lage der Städte, Landkreise und Gemeinden in Deutschland ist desolat“, lautet das Fazit der Betrachtungen. (Quelle: PM der BertelsmannStiftung vom 19. Juni 2026)
Landkreis OSL in den roten Zahlen
Auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz verschärft sich die finanzielle Lage. Während die Ausgaben insbesondere im Sozial- und Jugendbereich, bei den Personalkosten sowie durch steigende Energie- und Baupreise kontinuierlich wachsen, entwickeln sich die Einnahmen deutlich schwächer. Gleichzeitig werden den Kommunen immer neue gesetzliche Verpflichtungen übertragen, ohne dass dafür eine ausreichende Finanzierung erfolgt.
Die Haushaltslage des Landkreises ist äußerst angespannt. Bereits 2024 konnte ein Haushaltsausgleich nur noch durch die Inanspruchnahme von Rücklagen erreicht werden. Seit 2025 weist der Kreishaushalt ein Defizit in zweistelliger Millionenhöhe aus. Für das laufende Jahr wird ein Fehlbetrag von rund 45,7 Millionen Euro erwartet. In den kommenden Jahren werden weitere Defizite ebenfalls von mehr als 40 Millionen Euro jährlich prognostiziert.
Gleichzeitig sind die Rücklagen des Landkreises weitgehend aufgebraucht. Selbst eine vollständige Streichung aller „freiwilligen Leistungen“ würde nicht ausreichen, um einen ausgeglichenen Haushalt zu erreichen. Notwendige Investitionen – etwa in Schulen, Rettungswachen oder die öffentliche Infrastruktur – können vielfach nur noch über Kredite finanziert werden.
Die angespannte finanzielle Lage des Landkreises hat unmittelbare Folgen für die kreisangehörigen Städte und Gemeinden. Um seine gesetzlichen Aufgaben weiterhin erfüllen zu können, ist der Landkreis gezwungen, die Kreisumlage anzuheben. Dadurch werden jedoch auch die kommunalen Haushalte zusätzlich belastet und die Spielräume für Investitionen und freiwillige Leistungen vor Ort weiter eingeschränkt.
Folgen finanzieller Engpässe werden vor Ort sichtbar
Kommunen finanzieren und organisieren viele Bereiche des täglichen Lebens. Werden die finanziellen Spielräume kleiner, werden wichtige Angebote zunehmend gestrichen.
Helmut Wenzel, Bürgermeister der Stadt Lübbenau/Spreewald und Vorsitzender der Kreisarbeitsgemeinschaft OSL des Städte- und Gemeindebundes Brandenburg: „Kommunale Finanzen entscheiden darüber, wie attraktiv und lebenswert unsere Städte und Gemeinden bleiben. Wenn die finanziellen Spielräume der Kommunen weiter eingeschränkt werden, gefährdet das die Entwicklungschancen von morgen. Investitionen in Lebensqualität, Gemeinschaft und Zukunftsfähigkeit dürfen nicht dauerhaft auf der Strecke bleiben.“
Klare Forderungen an Bund und Land
Landrat, Bürgermeister und Amtsdirektoren sind sich einig: Die aktuellen Probleme können nicht allein auf kommunaler Ebene gelöst werden. Bund und Länder müssen die strukturelle Finanzkrise der Kommunen entschlossen angehen und Aufgaben und Finanzierung wieder in ein ausgewogenes Verhältnis bringen.
Wer Leistungen beschließt, muss auch für deren Finanzierung sorgen. Klar nach dem Motto: Wer bestellt, muss auch bezahlen. Darüber hinaus braucht es eine nachhaltige Stärkung der kommunalen Einnahmebasis, den Abbau bürokratischer Belastungen und eine Überprüfung bestehender Standards und Aufgaben. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz unterstützt die Forderungen des Deutschen Landkreistages nach einer deutlichen Stärkung der Kommunalfinanzen und einer Reform der Aufgaben- und Finanzierungsstrukturen.
Die Botschaft des Aktionstages ist eindeutig: Kommunen brauchen wieder die Möglichkeit zu gestalten, statt ausschließlich zu verwalten. Starke Kommunen sind die Voraussetzung für einen starken Staat.
[Kommunaler Finanzreport der Bertelsmannstiftung]
[Pressemitteilung des Deutschen Landkreistag]

Foto: Kommunen am Limit: Landrat, Bürgermeister und Amtsdirektoren setzen gemeinsames Zeichen
5 Seen Challenge am 29. Juni 2026 Anmeldung boomt / Sommernachmittag für die ganze Familie
(22.06.2026)Eine Woche vor der 5-Seen-Challenge im Lausitzer Seenland steigt die Vorfreude – und die Teilnehmerzahlen: Bereits jetzt haben sich über 2.200 Menschen für die einmalige Mitmachaktion angemeldet, bei der am 29. Juni 2026 tausende Badegäste mit blauen Badekappen nahezu gleichzeitig in fünf miteinander verbundene Seen steigen, um den neuen Verbund aus Senftenberger, Geierswalder, Partwitzer, Sedlitzer und Großräschener See zu feiern. Parallel zur offiziellen Eröffnung des Seenverbunds am Vormittag findet am Nachmittag die 5‑Seen‑Challenge als einzigartiges Live‑Event statt.
Aktueller Anmeldestand: Senftenberger See führt
Der spielerische Wettbewerb um den teilnehmerstärksten See ist in vollem Gange. Vereine, Familien, Badegäste und Urlauber der Region sind eingeladen, Teil dieser gemeinsamen Aktion zu werden. Parallel sind Bootsbesitzer aufgerufen, die Aktion vom Wasser aus zu begleiten. Aktuell liegt der Senftenberger See mit 830 Anmeldungen vorn, gefolgt vom Großräschener See mit 717 Teilnehmenden. Dahinter reihen sich der Partwitzer See (318 Anmeldungen), der Geierswalder See (235) sowie der Sedlitzer See mit derzeit 187 registrierten Teilnehmenden ein.
Die Anmeldung ist weiterhin bis 15.45 Uhr am Veranstaltungstag online unter www.lausitzerseenland.de/5-seen-challenge möglich. Darüber hinaus können Interessierte auch spontan teilnehmen und an ihren Lieblingssee kommen. Die für die Teilnahme benötigten blauen Badekappen werden am Veranstaltungstag ab 15:00 Uhr direkt vor Ort an allen fünf Badestränden am Pavillon des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V. ausgegeben. Die Badekappe dient als Wiedererkennungsmerkmal, Sicherheitsfaktor und Symbol der Zusammengehörigkeit. Bis zum Start ist noch mit zahlreichen weiteren Teilnehmenden zu rechnen, sodass sich das Rennen um den teilnehmerstärksten See weiter zuspitzen dürfte.
Ablauf der 5-Seen-Challenge
ab 15:00 Uhr Ausgabe der blauen Badekappen an den Info‑Pavillons des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V. an allen fünf Seen
15:45 Uhr Warm‑up mit Talk zur Eröffnung der Challenge an allen fünf Seen
Gestaffelte Starts für den gemeinsamen Gang ins Wasser – alle 15 Minuten:
16:00 Uhr – Senftenberger See, Badestrand Großkoschen
16:15 Uhr – Geierswalder See, Badestrand Geierswalde
16:30 Uhr – Partwitzer See, Badestrand Klein Partwitz
16:45 Uhr – Großräschener See, Stadtstrand Großräschen
17:00 Uhr – Sedlitzer See, Badestrand Lieske
17:30 Uhr Gemeinsamer Abschluss an allen fünf Seen mit Bekanntgabe der Gesamtteilnehmerzahl und des Gewinner‑Sees
Jedes Zeitfenster an jedem See umfasst eine kurze Moderation mit Interviews, Countdown, ein Startsignal, den gemeinsamen Einstieg ins Wasser, Live‑Zählung mit standortübergreifendem Abgleich sowie Drohnen‑ und Uferaufnahmen.
Sommernachmittag für die ganze Familie mit Livestream
Von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr verwandelt sich die 5-Seen-Challenge in ein großes, seenübergreifendes Strandfest: Im Zentrum steht die Live-Übertragung der Challenge, die an allen fünf Seen per Livestream auf Leinwänden vor Ort sowie online miterlebt werden kann und das gemeinsame Badeerlebnis verbindet. Ergänzt wird das Programm durch Moderation, Kamerateams und Drohnen- und Uferaufnahmen, die das Event multimedial begleiten. Für die passende Atmosphäre sorgen Nachwuchs-DJs aus dem Musikwettbewerb „laut@Lausitz“ der Lausitziade, die an allen Badestränden auflegen.
Ein buntes Familienprogramm mit Hüpfburgen, Spielangeboten, Mitmachaktionen und Informationsständen regionaler Partner sorgt rund um die Challenge für Unterhaltung. Vereine, Unternehmen und Initiativen präsentieren sich und machen den Strukturwandel der Lausitz erlebbar.
Gleichzeitig laden zahlreiche lokale, gastronomische Angebote mit Grillgerichten, Eis, Getränken und besonderen regionalen Spezialitäten zum Verweilen ein. Am Geierswalder See sorgt das Eiscafé Schoko & Louise mit der eigens kreierten Sorte „Schwarz zu Blau“ für ein passendes Geschmackserlebnis zur Seenlandschaft. Am Sedlitzer See wird eine Sonderedition des Lausitzer Seenland Weins vom Weingut Wolkenberg ausgeschenkt. Am Partwitzer See lädt die Beachbar mit dem Slush-Cocktail „Kohle-Karibik“ zu einer sommerlichen Erfrischung ein.
Für die Sicherheit vor Ort ist ebenfalls gesorgt: Rettungsschwimmer begleiten die Veranstaltung an allen Stränden und gewährleisten einen sicheren Ablauf.
Anreise und Parken
Die Anreise zur 5-Seen-Challenge ist unkompliziert: An allen fünf Badestränden stehen kostenfreie Parkplätze in Strandnähe zur Verfügung. Teilnehmende werden gebeten, möglichst mit dem Fahrrad anzureisen oder ausreichend Zeit für die Anfahrt einzuplanen, da ein hohes Besucheraufkommen erwartet wird.
In Senftenberg und Großräschen werden kostenfreie Shuttleverkehre angeboten. Zwischen Senftenberg und dem Badestrand Großkoschen verkehren Busse um 14:00 Uhr und 15:00 Uhr ab Ritterstraße sowie zurück um 18:00 Uhr und 18:45 Uhr vom Strand. In Großräschen fährt die Kleinbahn „Seeschlange“ um 14:00 Uhr und 15:00 Uhr ab Felix-Spiro-Straße mit mehreren Zustiegsmöglichkeiten, u.a. am Kurmärker zum Stadtstrand, die Rückfahrten erfolgen um 17:40 Uhr und 18:30 Uhr. Eine Anmeldung ist nur in Senftenberg ab 10 Personen erforderlich unter Tel. 03573-701 115 oder .
Länderübergreifende Zusammenarbeit und Unterstützung
Die 5‑Seen‑Challenge ist eine länderübergreifende Aktion in enger Zusammenarbeit mit den Anrainerkommunen, darunter die Stadt Senftenberg, die Stadt Großräschen, das Amt Altdöbern und die Gemeinde Elsterheide, den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz und Bautzen sowie den Zweckverbänden Lausitzer Seenland Brandenburg und Sachsen.
Sponsoren und Förderer
Unterstützt wird die 5‑Seen‑Challenge von starken regionalen Partnern: Gold‑Sponsor sind die Sparkasse Niederlausitz und die SachsenEnergie AG, Silber‑Sponsoren sind die Kommunale Wohnungsgesellschaft mbH im Lausitzer Seenland, die Ostsächsische Sparkasse Dresden und Scholz Innovation Oberlausitz, Bronze-Sponsor ist die LebensRäume Hoyerswerda eG. Die kommunikative Begleitung der 5-Seen-Challenge wird aus Lotto-Mitteln des Ministeriums für Wirtschaft, Energie, Klimaschutz und Europa des Landes Brandenburg gefördert. Zudem wird die Challenge mitfinanziert durch Steuermittel auf der Grundlage des von den Abgeordneten des Sächsischen Landtags beschlossenen Haushaltes.
Weitere Unterstützer sind unter anderem Lausitziade gGmbH, die Präsenzstelle Westlausitz / Finsterwalde mit ihren Trägerhochschulen BTU Cottbus Senftenberg und TH Wildau, die Lausitz Energie Bergbau AG, die LMBV - Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau-Verwaltungsgesellschaft mbH, die Wirtschaftsregion Lausitz GmbH, die Lausitzhalle Hoyerswerda GmbH, der Wasserverband Lausitz, die Stadtwerke Senftenberg und die AOK Nordost.
Anmeldung und Verlosung
Die Anmeldung ist weiterhin online unter www.lausitzerseenland.de/5-seen-challenge möglich. Unter allen online eingegangenen Anmeldungen werden 100 attraktive regionale Preise und Erlebnisse verlost. Dazu zählen unter anderem: Freikarten für eine Schifffahrt über den Großräschener und Sedlitzer See, ein Wochenende im Leuchtturm-Hotel am Geierswalder See, Stand-Up-Paddling, Quadtouren, exklusive 5-Seen-Produkte sowie Wertgutscheine für Freizeitangebote und ausgewählte Restaurants aus der Region.
Weitere Informationen zu Ablauf, Programm, Anreise und Parkmöglichkeiten sind ebenfalls zu finden unter: www.lausitzerseenland.de/5-seen-challenge
Livestream
Für alle, die nicht vor Ort dabei sein können, wird die 5-Seen-Challenge am 29. Juni 2026 von 15:45 Uhr bis 17:45 Uhr live im Internet übertragen. Der Livestream auf der Challenge-Webseite ermöglicht es, das Geschehen an allen fünf Seen in Echtzeit zu verfolgen und die besonderen Momente des gemeinsamen Badeevents sowie die Stimmung vor Ort digital mitzuerleben.
[Link zur detaillierten Übersicht der Angebote, Aktionen & Aussteller an den Veranstaltungsorten]

Foto: 5 Seen Challenge am 29. Juni 2026 Anmeldung boomt / Sommernachmittag für die ganze Familie
Sichere Wege für Schwarzheide: Instandsetzung und Neubau des Gehwegs in der Gefluderstrasse
(12.06.2026)Liebe Bürgerinnen und Bürger,
ein gut ausgebautes und intaktes Wegenetz ist ein wesentlicher Baustein für die Lebensqualität in unserer Stadt. Daher machen wir uns in Kürze an die Arbeit, um einen weiteren wichtigen Bereich für Sie fußgängerfreundlicher und zukunftssicher zu gestalten. Da die ausführende Firma sich bereits kurz vor dem Baustart befindet, stehen die Maschinen quasi schon in den Startlöchern.
Damit Anwohnerinnen und Anwohner genau wissen, was vor Ihrer Haustür passiert, erhalten sie alle wichtigen Eckdaten zum Projekt, dem zeitlichen Rahmen sowie den Hinweisen transparent und kompakt vom ausführenden Unternehmen per Post zugesandt.

Foto: Sichere Wege für Schwarzheide: Instandsetzung und Neubau des Gehwegs in der Gefluderstrasse
Ein lächelnder Smiley für mehr Verkehrssicherheit
(15.04.2026)Für mehr Sicherheit: Schwarzheide setzt auf mobile Geschwindigkeitsanzeigetafeln
Wer aktuell in der Ruhlander Straße unterwegs ist, dem wird sie bereits aufgefallen sein: Eine neue, moderne Geschwindigkeitsanzeigetafel mahnt Autofahrende zur Einhaltung der geltenden Tempolimits. Diese Anzeigetafel kann zukünftig im gesamten Schwarzheider Stadtgebiet eingesetzt werden. Das Messgerät erfasst vorbeifahrende Kraftfahrzeuge im Radarverfahren und zeigt deren Geschwindigkeit per LED-Anzeige an. Ergänzt wird die rein informelle Darstellung durch rote, gelbe und grüne Smileys sowie individuell programmierbare Botschaften.
„Die Tafel lenkt die Aufmerksamkeit unmittelbar auf das eigene Fahrverhalten“, erklärt Thomas Kurze, Fachbereichsleiter Ordnungsamt. Durch den bewussten Verzicht auf einen festen Standort wird zudem der „Gewöhnungseffekt“ vermieden. Da auch andere Verkehrsteilnehmende die Anzeige sehen können, entsteht eine soziale Selbstregulierung. Wer sich an die Regeln hält, wird mit einem grünen, lächelnden Smiley belohnt – eine positive Verstärkung, die oft effektiver wirkt als ein bloßes Verbotsschild.
Hinter der freundlichen Optik steckt hochpräzise Technik. Die vom Ordnungsamt verwaltete Tafel dient nicht nur der Prävention, sondern ist auch ein wertvolles Analyseinstrument. Neben der Geschwindigkeit erfasst das Gerät anonymisiert die Anzahl der Fahrzeuge in bestimmten Zeiträumen. Diese Daten liefern der Stadt Schwarzheide wichtige Erkenntnisse über das Verkehrsaufkommen und das Verhalten der Autofahrenden an neuralgischen Punkten. Die Ergebnisse bilden eine objektive Grundlage für die Bewertung des Verkehrsgeschehens und die Entscheidung über künftige infrastrukturelle Maßnahmen.
Ein besonderer Fokus liegt auf der Einbindung der Einwohner. Die Stadtverwaltung lädt alle Bürgerinnen und Bürger dazu ein, aktiv Einfluss auf die künftigen Standorte der Tafel zu nehmen. Vorschläge für Einsatzorte, an denen ein besonderer Bedarf oder ein erhöhtes Verkehrsaufkommen besteht, können direkt an das Ordnungsamt gemeldet werden. Das Stadtoberhaupt Christoph Schmidt betont die Bedeutung der Maßnahme: „Ich freue mich, dass wir mit der Installation dieser Geschwindigkeitsanzeigetafel einem vielfach geäußerten Wunsch der Bürgerinnen und Bürger nachkommen konnten. Diese neue Tafel trägt entscheidend dazu bei, das Bewusstsein für die eigene Geschwindigkeit zu schärfen und erhöht die Verkehrssicherheit in unserem Stadtgebiet spürbar.“

Foto: Neue Geschwindigkeitsanzeigetafel
Weltoffenheit zeigen: Gastfamilien für Austauschschüler in Oberspreewald-Lausitz gesucht
(14.04.2026)Den eigenen Horizont erweitern, interkulturellen Austausch erleben und Geborgenheit schenken: Familien in Oberspreewald-Lausitz haben 2026 wieder die Möglichkeit, ein internationales Gastkind für ein halbes oder ganzes Schuljahr bei sich aufzunehmen. Rund 200 Jugendliche aus aller Welt reisen im September mit der gemeinnützigen Jugendaustauschorganisation AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. nach Deutschland. Sie leben in Gastfamilien, besuchen eine weiterführende Schule und tauchen intensiv in die Kultur und Sprache des Landes ein. Viele dieser Begegnungen führen zu lebenslangen Freundschaften.
AFS sucht weltoffene Familien, die bereit sind, einen jungen Menschen für einige Wochen bis zu einem Jahr bei sich aufzunehmen. Die Organisatoren betonen: „Die Aufnahme eines Gastkindes bereichert den Familienalltag und eröffnet neue Perspektiven. Gleichzeitig leisten Gastfamilien einen wertvollen Beitrag zur interkulturellen Verständigung in Ihrer Region. Wir laden alle interessierten Familien herzlich ein, sich über dieses besondere Engagement zu informieren.“
Gastfamilien können so vielfältig sein wie die Gesellschaft selbst: Ob Groß- oder Kleinfamilien, Paare mit oder ohne Kinder, Alleinerziehende, gleichgeschlechtliche Paare oder Senioren – jeder kann einem Austauschschüler ein liebevolles Zuhause auf Zeit bieten. Wichtig sind vor allem ein freies Bett, Gastfreundschaft und die Bereitschaft, eine neue Kultur kennenzulernen. Die Aufnahme eines Gastkindes ist ab sechs Wochen bis zu einem Jahr möglich. AFS begleitet und unterstützt die Familien während des gesamten Aufenthalts – durch ehrenamtliche Ansprechpartner vor Ort sowie eine rund um die Uhr erreichbare Hotline. Gastfamilie zu sein ist ein Ehrenamt, in besonderen Fällen kann ein Haushaltskostenzuschuss beantragt werden.
Interessierte Familien können sich unverbindlich bei AFS informieren: telefonisch unter 040 399222-90 oder per E-Mail an .
Weitere Informationen gibt es auch im Internet: www.afs.de/gastfamilienprogramm.
Über AFS:
AFS Interkulturelle Begegnungen e.V. ist eine der größten und ältesten gemeinnützigen Jugendaustauschorganisationen weltweit. Seit über 75 Jahren ermöglicht AFS interkulturellen Austausch und fördert Verständnis und Toleranz zwischen Menschen unterschiedlicher Kulturen.
[Link zum Gastfamilienprogramm]

Foto: Foto AFS Gastfamilie bei einem Ausflug
Landkreis Oberspreewald-Lausitz startet Interessenbekundungsverfahren für gebrauchte Koppel-/ Weidetore
(23.03.2026)Nach dem erfolgreichen Abschluss der Maßnahmen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) beginnt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit der Verwertung eines Teils des eingesetzten Materials.
Ab sofort haben Interessierte die Möglichkeit, im Rahmen eines Interessenbekundungsverfahrens gebrauchte Koppel- bzw. Weidetore zu erwerben. Die Tore werden zu einem Festpreis von 100 Euro pro Stück angeboten.
Die angebotenen Tore bestehen aus verzinktem Stahlrohr, sind etwa 110 cm hoch und in der Länge zwischen 405 und 500 cm flexibel verstellbar. Teilweise sind sie mit Drahtgeflecht bespannt und können – je nach Zustand – über unterschiedliches Zubehör wie Scharniere oder Verschlusssysteme verfügen. Aufgrund der bisherigen Nutzung im Rahmen der ASP-Bekämpfung weisen die Tore Gebrauchsspuren auf.
Vergabe nach Windhundprinzip
Die Vergabe der Tore erfolgt nach dem sogenannten Windhundprinzip. Das bedeutet, dass Interessenten in der Reihenfolge ihrer vollständigen Anfragen berücksichtigt werden. Ein Anspruch auf den Kauf besteht nicht. Das Verfahren endet, sobald alle verfügbaren Tore vergeben sind. Insgesamt stehen 600 Stück zum Verkauf bereit.
Grundsätzlich kann das Interesse an beliebig vielen Toren bekundet werden. Der Verkauf ist derzeit jedoch auf maximal zehn Tore pro Person begrenzt. Sollten nach der ersten Vergaberunde Restbestände vorhanden sein, werden Interessenten erneut kontaktiert.
Ablauf des Verfahrens
Nach Ausfüllen des entsprechenden Formulars auf der Webseite des Landkreises (www.osl-online.de/tore) wird die Anfrage bearbeitet. Sofern Tore verfügbar sind, erhalten Interessenten eine E-Mail mit Rechnung und Kaufvertragsentwurf. Nach Zahlungseingang erfolgt die Terminabstimmung zur Abholung. Die Unterzeichnung des Kaufvertrags findet vor Ort statt; ein Exemplar wird ausgehändigt. Die Abholung erfolgt ausschließlich in Selbstabholung und mit eigener Verladung im Raum Senftenberg.
Weitere Verwertung Zaunmaterial geplant
Der Landkreis beabsichtigt, zu einem späteren Zeitpunkt auch Teile der insgesamt ca. 275 Kilometer langen Schutzzäune an interessierte Bürgerinnen und Bürger und Betriebe zu veräußern. Details zum Verfahren werden im Laufe des ersten Halbjahres 2026 auf der Webseite des Landkreises bereitgestellt.
Vorsorglich wird darauf hingewiesen, dass das Material des ehemaligen Schutzzauns bis dahin nicht eigenständig abgebaut oder mitgenommen werden darf. Ein Teil der Zäune als auch Tore wird vom Landkreis für den Eigenbedarf zum Einsatz bei etwaigen weiteren Tierseuchengeschehen eingelagert.
Kontakt für Rückfragen:
Veterinäramt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
E-Mail:
Telefon: 03573 870-4418 oder -4458
Update 24.03.2026:
Der Landkreis dankt allen Interessenten für das große Interesse an den angebotenen Koppel- bzw. Weidetoren.
Aufgrund der hohen Nachfrage sind inzwischen alle verfügbaren Tore vergeben. Das Interessenbekundungsverfahren ist damit abgeschlossen.
Sollten im Rahmen der Abwicklung oder durch nicht wahrgenommene Abholungen erneut Tore verfügbar werden, werden bereits registrierte Interessenten gegebenenfalls erneut kontaktiert.
Der Landkreis dankt für das Verständnis.

Foto: Beispielbild
Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße: Bodenrichtwerte zum 01.01.2026 beschlossen
(23.03.2026)Der Gutachterausschuss für Grundstückswerte in den Landkreisen Spree-Neiße und Oberspreewald-Lausitz hat in zwei nicht öffentlichen Beratungen am 04.02.2026 und 11.02.2026 die zonalen Bodenrichtwerte für baureifes und sonstiges Land sowie zonale Bodenrichtwerte für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke zum Stichtag 01.01.2026 beschlossen.
Für den Landkreis Spree-Neiße (LK SPN) wurden 484 zonale Bodenrichtwerte für baureifes Land und 15 Bodenrichtwerte für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke ermittelt.
Für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz (LK OSL) hat der Gutachterausschuss 456 zonale Bodenrichtwerte für baureifes und sonstiges Land und 15 Bodenrichtwerte für land- und forstwirtschaftliche Grundstücke beschlossen.
Es wurde 1 neue Bodenrichtwertzonen für Bauland (LK SPN) gebildet. Somit erhöhte sich die Zahl der zonalen Bodenrichtwerte per 01.01.2026 auf insgesamt 970.
Bodenrichtwertentwicklungen – baureifes und sonstiges Land
Die Marktsituation im Jahr 2025 zeigte sich insgesamt stabil, wenngleich regional unterschiedlich ausgeprägt. Ein genereller Negativtrend war nicht erkennbar. In der überwiegenden Zahl der Bodenrichtwertzonen bestätigten die ausgewerteten Kaufverträge das bestehende Preisniveau. Punktuell waren jedoch Anpassungen erforderlich, um die tatsächliche Marktentwicklung sachgerecht abzubilden. Im Rückblick auch auf die Entwicklung jeden Gebietes innerhalb der letzten Jahre wurden die einzelnen Bodenrichtwerte diskutiert und in demokratischer Abstimmung mehrheitlich beschlossen.
Entwicklungen im Landkreis Spree-Neiße
Im Landkreis Spree-Neiße blieben 452 Bodenrichtwerte (entspricht 94 %) in Ihrer Höhe unverändert. Außerdem wurden 28 Bodenrichtwerte angehoben und 3 Bodenrichtwerte abgesenkt.
Die stärkste Einzelanpassung wurde in der Stadt Spremberg mit einer Erhöhung um 20 €/m² beschlossen. Darüber hinaus wurden dort weitere Erhöhungen um 5 €/m² und 1 €/m² vorgenommen.
Im Amt Peitz wurden mehrere Anpassungen zwischen 2 €/m² und 10 €/m² beschlossen. Zusätzlich wurde eine Absenkung um 2 €/m² vorgenommen. Im Ortsteil Tornow wurde darüber hinaus eine neue Bodenrichtwertzone für Gewerbebauland mit einem Bodenrichtwert von 10 €/m² gebildet.
Eine Erhöhung um 9 €/m² erfolgte in der Stadt Guben. In der Gemeinde Kolkwitz wurden mehrere Bodenrichtwerte um 2 €/m² bis 5 €/m² angehoben. Gleichzeitig wurden dort zwei Absenkungen um 10 €/m² beziehungsweise 2 €/m² beschlossen.
In den Städten Drebkau und Forst (Lausitz), im Amt Döbern sowie in den Gemeinden Burg (Spreewald) und Neuhausen/Spree erfolgten punktuelle Erhöhungen im Bereich zwischen 2 €/m² und 5 €/m².
In der Gemeinde Schenkendöbern und der Stadt Welzow blieben die Bodenrichtwerte unverändert.
Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz liegt die Zahl der unveränderten Bodenrichtwerte bei 434 (entspricht 95 %).Insgesamt wurden 22 Bodenrichtwerte angehoben, Absenkungen waren nicht erforderlich.
Die deutlichste Einzelanhebung wurde in der Kreisstadt Senftenberg mit einer Erhöhung um 20 €/m² beschlossen. Weitere Anpassungen erfolgten dort im Bereich von 2 €/m² und? 5 €/m².
In der Stadt Ruhland wurden Anpassungen zwischen 2 €/m² und 10 €/m² vorgenommen. Für den Bereich der Stadt Calau wurden mehrere Erhöhungen zwischen 1 €/m² und 5 €/m² beschlossen. In Großräschen erfolgten Anpassungen um 2 €/m², 5 €/m² und 8 €/m².
Punktuelle Erhöhungen zwischen 1 €/m² und 5 €/m² gab es in den Städten Lauchhammer, Lübbenau/Spreewald, im Amt Altdöbern und der Gemeinde Schipkau.
In der Stadt Schwarzheide sowie in den Ämtern Ortrand und Vetschau/Spreewald blieben die Bodenrichtwerte unverändert.
Bodenrichtwerte und deren Entwicklungen – land- und forstwirtschaftliche Grundstücke
Die 20 zonalen Bodenrichtwerte für landwirtschaftliche Grundstücke entwickelten sich innerhalb der beiden Landkreise zum Stichtag 01.01.2026 sehr differenziert. Sie reicht von stagnierend in 12 Zonen über steigend in 7 Zonen bis rückläufig in einer Zone.
Zum 01.01.2025 entfiel die Ausnahmeregelung im Land Brandenburg, Bodenrichtwert für Forsten inklusiven Aufwuchs zu ermitteln.
Nun greift der § 14 Absatz 4 der Immobilienwertermittlungsverordnung (ImmoWertV), wonach Bodenrichtwerte für Forsten keinen Wertanteil für den Aufwuchs enthalten dürfen. Daher beziehen sich nun die 10 Bodenrichtwerte für Forsten auf fiktiv unbestockte Flächen (Bodenrichtwert für Waldboden). Auf Grund selten gehandelter reiner Waldbodenflächen, muss der Gutachterausschuss auf eine andere Art der Ermittlung ausweichen. Dazu wurden Notarverträge ausgewertet, bei denen der Wert des Bestandes zusätzlich zum Kaufpreis ausgewiesen war oder durch Befragung der Vertragspartner in Erfahrung gebracht werden konnte. Der Wert des Bestandes wurde bei den Analysen zum Abzug gebracht und der so ermittelte fiktive Waldbodenwert ins Verhältnis zum Gesamtpreis gesetzt. Zur Ableitung des unbestockten Waldbodenwertes wurde ein über mehrere Jahre durchschnittlicher Anteil am Gesamtpreis in Höhe von 35 % ermittelt und beschlossen. Dieser Prozentsatz wurde zum Stichtag 01.01.2026 für die Ableitung der zonalen Bodenrichtwerte für Forsten ohne Aufwuchs (Bodenrichtwert für reinen Waldboden) zugrunde gelegt.
Die Ermittlung der zonalen Bodenrichtwerte für Forsten (Wald) läuft nun in 2 Schritten ab: Zuerst werden die zonalen Werte für Forsten mit Aufwuchs ermittelt. Danach erfolgt die Ableitung der Bodenrichtwerte für Forsten ohne Aufwuchs durch Anwendung des Prozentsatzes in Höhe von 35 %. Diese Vorgehensweise lässt somit auch eine Aussage zur Marktentwicklung von bestockten Forstflächen zu.
Das Bodenrichtwert-Niveau zum 01.01.2026 und die Entwicklung der zonalen Bodenrichtwerte für Ackerland, Grünland und Forsten sind in der nachfolgenden Tabelle übersichtlich zusammengestellt.
| Zone | Ackerland | Grünland | ||
| BRW €/m² | Entwicklung | BRW €/m² | Entwicklung | |
| Landkreis Spree-Neiße | ||||
| Heidewald-Malxe-Niederung | 0,55 / AZ 25 | ±0,00 €/m² | 0,60 / GZ 35 | +0,05 €/m² |
| Neiße-Niederung | 0,60 / AZ 35 | +0,05 €/m² | 0,50 / GZ 35 | ±0,00 €/m² |
| Oberspreewald | 0,70 / AZ 33 | +0,05 €/m² | 0,60 / GZ 35 | ±0,00 €/m² |
| Muskauer Faltenbogen | 0,70 / AZ 30 | ±0,00 €/m² | 0,70 / GZ 35 | ±0,00 €/m² |
| Lausitzer Höhenrücken | 0,70 / AZ 30 | +0,05 €/m² | 0,60 / GZ 35 | ±0,00 €/m² |
| Landkreis Oberspreewald-Lausitz | ||||
| Spreewald | 0,60 / AZ 30 | ±0,00 €/m² | 0,50 / GZ 25 | +0,05 €/m² |
| Lu-Ca Beckenland | 0,90 / AZ 33 | +0,05 €/m² | 0,70 / GZ 35 | +0,05 €/m² |
| Hügelland | 0,80 / AZ 27 | ±0,00 €/m² | 0,60 / GZ 30 | -0,05 €/m² |
| Tiefland | 0,65 / AZ 25 | ±0,00 €/m² | 0,60 / GZ 35 | ±0,00 €/m² |
| Ki-Fi Beckenland | 0,75 / AZ 30 | ±0,00 €/m² | 0,65 / GZ 35 | ±0,00 €/m² |
| Zone | Forsten | |||
| ohne Aufwuchs | mit Aufwuchs | |||
| BRW €/m² | Entwicklung | Wert €/m² | Entwicklung* | |
| Landkreis Spree-Neiße | ||||
| Heidewald-Malxe-Niederung | 0,19 / F | +0,01 €/m² | 0,55 | +0,05 €/m² |
| Neiße-Niederung | 0,23 / F | +0,02 €/m² | 0,65 | +0,05 €/m² |
| Oberspreewald | 0,23 / F | +0,02 €/m² | 0,66 | +0,06 €/m² |
| Muskauer Faltenbogen | 0,23 / F | ±0,00 €/m² | 0,65 | ±0,00 €/m² |
| Lausitzer Höhenrücken | 0,19 / F | +0,00 €/m² | 0,55 | ±0,00 €/m² |
| Landkreis Oberspreewald-Lausitz | ||||
| Spreewald | 0,18 / F | ±0,00 €/m² | 0,50 | ±0,00 €/m² |
| Lu-Ca Beckenland | 0,22 / F | -0,01 €/m² | 0,63 | -0,02 €/m² |
| Hügelland | 0,21 / F | ±0,00 €/m² | 0,60 | ±0,00 €/m² |
| Tiefland | 0,21 / F | ±0,00 €/m² | 0,60 | ±0,00 €/m² |
| Ki-Fi Beckenland | 0,22 / F | +0,04 €/m² | 0,63 | +0,13 €/m² |
* Entwicklung des Wertes für Forsten mit Aufwuchs (gegenüber 2025)
Die Veröffentlichung der beschlossenen Bodenrichtwerte gemäß § 12 Abs. 2 der Gutachterausschussverordnung des Landes Brandenburg (BbgGAV) erfolgt im Internet über das amtliche Bodenrichtwert-Portal „BORIS Land Brandenburg“. Es ist unter der folgenden Adresse zu erreichen:
Dort stehen alle Bodenrichtwerte ab dem Stichtag 01.01.2010 jederzeit online und unentgeltlich zur Einsichtnahme und gebührenfrei zum Download zur Verfügung.
Außerdem besteht die Möglichkeit, bei der Geschäftsstelle des Gutachterausschusses während der Sprechzeiten Auskünfte zu den Bodenrichtwerten kostenfrei in telefonischer oder gebührenpflichtig in schriftlicher Form zu erhalten.
Die Geschäftsstelle befindet sich im Landesgerichts- und Behördenzentrum Südeck, beim Fachbereich Kataster und Vermessung des Landkreises Spree-Neiße/Wokrejs Sprjewja-Nysa.
Hausanschrift: Vom-Stein-Straße 30, 03050 Cottbus/Chóśebuz
Telefonisch ist diese zu den Sprechzeiten unter (0355) 49 91 – 22 47 zu erreichen.
Sprechzeiten:
Dienstag 8.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr – 18.00 Uhr
Donnerstag 8.00 Uhr – 12.00 Uhr und 13.00 Uhr – 16.00 Uhr

Foto: Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße: Bodenrichtwerte zum 01.01.2026 beschlossen
Information für Geflügelhalter zur Newcastle Disease | Einhaltung von Schutzmaßnahmen und erhöhte Wachsamkeit
(12.03.2026)Die Newcastle Disease (ND) ist eine hochansteckende Viruserkrankung bei Wildvögeln und Geflügel wie Hühnern, Puten und Tauben. Sie wird durch direkten Kontakt mit infizierten Tieren, deren Ausscheidungen oder kontaminierte Gegenstände sowie über die Luft übertragen.
Typische Symptome sind Atemnot, Durchfall, verminderte Legeleistung, Appetitlosigkeit sowie nervöse Störungen wie Zittern oder Lähmungen. Die Krankheit kann zu hohen Tierverlusten führen. Wird ein Fall festgestellt, müssen zum Schutz anderer Bestände alle Tiere des betroffenen Betriebs tierschutzgerecht getötet werden, um eine weitere Ausbreitung der Tierseuche zu verhindern.
In den vergangenen Wochen wurden Fälle der Newcastle Disease in den benachbarten Landkreisen Dahme-Spreewald und Spree-Neiße festgestellt. Aktuell wurde das Newcastle-Disease-Virus in einem Geflügelbetrieb mit ca. 84.000 Tieren in Zeesen (LDS) bestätigt. Die zuständigen Veterinärbehörden haben umfangreiche Tierseuchenmaßnahmen eingeleitet und Schutz- sowie Überwachungszonen eingerichtet.
Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) ist derzeit kein Fall der Newcastle Disease bekannt. Die Veterinärbehörde beobachtet die Situation jedoch aufmerksam und bittet Geflügelhalterinnen und -halter um erhöhte Wachsamkeit und Einhaltung von Schutzmaßnahmen:
Wichtig für alle Geflügelhalter:
Eierschalen dürfen nicht verfüttert werden, da das Virus auf den Schalen haften und so in den Bestand eingetragen werden kann.
Zum Schutz der Bestände besteht in Deutschland eine Impfpflicht für Hühner und Puten. Geflügelhalter sollten ihre Tiere regelmäßig impfen lassen.
Achten Sie auf strenge Hygienemaßnahmen, zum Beispiel saubere Ställe, getrennte Kleidung und Schuhwerk im Stall und Außenbereich sowie keinen Kontakt zu fremdem Geflügel.
Durch konsequente Impfung, Hygiene und Aufmerksamkeit können Geflügelhalter dazu beitragen, die Ausbreitung der Krankheit zu verhindern.
Bei Verdacht auf Newcastle Disease muss unverzüglich das zuständige Veterinäramt informiert werden, da es sich um eine anzeigepflichtige Tierseuche handelt.
Kontakt zum Veterinäramt OSL
Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft
Sachgebiet Veterinärwesen
Dubinaweg 1
01968 Senftenberg
Telefon: (03573) 870-4421 (am Wochenende: -4400)
E-Mail:
Weitere Informationen
Offizielle Informationen zur Newcastle Disease und zum Schutz von Geflügelbeständen:
Friedrich-Loeffler-Institut (Bundesforschungsinstitut für Tiergesundheit)
Ministerium für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Brandenburg
Landkreis Dahme-Spreewald – Informationen zum aktuellen Ausbruch vom 11.03.2026

Foto: Archivbild Veterinäramt LK OSL
Afrikanische Schweinepest: Alle Sperrzonen in und um Schwarzheide aufgehoben
(04.03.2026)Liebe Bürgerinnen und Bürger,
es gibt erfreuliche Neuigkeiten im Umgang mit der Afrikanischen Schweinepest (ASP) in unserer Region. Der Landkreis hat am 27. Februar 2026 eine neue Tierseuchenallgemeinverfügung veröffentlicht, die seit dem 28. Februar in Kraft ist.
Nachdem die EU-Kommission im Februar einem Antrag des zuständigen Ministeriums zugestimmt hat, gelten ab sofort folgende Erleichterungen:
Zonen vollständig aufgehoben: Die bisherige „Sperrzone I“ sowie der Schutz- und Hochrisikokorridor im gesamten Landkreis existieren nicht mehr.
Schilder verschwinden: Für Schwarzheide bedeutet das konkret, dass die Ausweisung der Sperrzonen an den Ortseingängen nicht länger erforderlich ist. Die entsprechenden Hinweisschilder werden somit hinfällig.
[Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vom 27.02.2026]
[Link mit Informationen zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)]

Foto: Afrikanische Schweinepest: Alle Sperrzonen in und um Schwarzheide aufgehoben
Schiffsführerschein: Prüfungstermine im Mai 2026 | Anmeldung bis 13. März
(20.02.2026)Die Schiffsführerscheinprüfung in der Kategorie E wird im Mai 2026 in Lübbenau/Spreewald stattfinden. Die Theorieprüfung erfolgt am 11.05.2026 und die Praxisprüfung sodann am 12.05.2026. Die Prüfungsteilnehmenden erhalten nach erfolgter Antragstellung beim Landkreis in einer Einladung von der Prüfungskommission ca. 4 Wochen vorher genaue Informationen zum Prüfungstermin und dem Ablauf.
Mit dem Schiffsführerschein der Kategorie E können folgende Fahrzeuge geführt werden:
Personenkähne mit und ohne Maschinenantrieb
Spreewaldkähne mit Maschinenantrieb
Anträge zur Prüfungsanmeldung sind bis spätestens 13.03.2026 beim Amt für Straßenverkehr und Ordnung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zu stellen. Das Antragsformular ist auf der Homepage des Landkreises OSL, im Bereich Auto, Verkehr & Landesschifffahrt, unter der Rubrik Landesschifffahrt zu finden ( www.osl-online.de/landesschifffahrt).
Folgende Voraussetzungen müssen für den Erwerb einer Fahrerlaubnis der Kategorie E erfüllt sein:
Mindestalter: 18 Jahre
körperliche und geistige Tauglichkeit – nachzuweisen durch Eignungsnachweis des Arbeitsmedizinischen Dienstes
Zuverlässigkeit – wer bereits wegen eines erheblichen Verstoßes gegen verkehrsstrafrechtliche Vorschriften rechtskräftig verurteilt wurde oder wer nicht erwarten lässt, dass er als Schiffsführer die geltenden Vorschriften beachten wird, gilt als unzuverlässig
Nachweis über einen absolvierten Lehrgang für lebensrettende Sofortmaßnahmen (Nachweis der 1. Hilfe wird ebenfalls anerkannt)
Nachweis von 100 Fahrstunden auf einem Fahrzeug der entsprechenden Kategorie (davon 30 % mit Antriebsmaschine bei der Kategorie E mit Motor)
Die Prüfung erfolgt vor einem Prüfungsausschuss des Landesamtes für Bauen und Verkehr und teilt sich in einen Theorie- und einen Praxisteil, welche in der Regel an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu absolvieren sind. Die Prüfungen beginnen jeweils um 9 Uhr. Dabei sind für die Theorieprüfung ca. 3 Stunden und für die praktische Prüfung je nach Teilnehmerzahl bis zu 6 Stunden einzuplanen.
Vor dem Abschluss der Prüfung für alle Teilnehmenden ist ein vorzeitiges Aussteigen aus dem Prüfungskahn nicht vorgesehen. Im Anschluss erhalten die Teilnehmenden vom Prüfungsausschuss einen Gebührenbescheid für die Kategorie E mit Motor in Höhe von 280,00 € und für die Kategorie E ohne Motor in Höhe von 230,00 €.
Folgende Themenbereiche sind Bestandteil der Prüfung:
schifffahrtsrechtliche, schifffahrtspolizeiliche und wasserrechtliche Vorschriften für schiffbare Landesgewässer
Verhalten unter besonderen Umständen
Kenntnisse und Fähigkeiten der Führung des Fahrzeuges
Kenntnisse des Fahrwassers
Fahrgast-, Personal- und Schiffssicherheit
Zur Vorbereitung stehen mögliche Prüfungsfragen unter folgendem Link zur Verfügung: https://lbv.brandenburg.de/lbv/de/verkehr/binnenschifffahrt-und-haefen/schiffbare-landesgewaesser-im-spreewald/
Nach erfolgreicher Prüfung kann beim Fachbereich Landesschifffahrt/Personenverkehr des Amtes für Straßenverkehr und Ordnung zu den bekannten Sprechzeiten oder nach vorheriger Terminvereinbarung die Aushändigung des Schiffsführerscheins erfolgen. Der Führerschein wird gegen eine Gebühr von 60,00 € ausgehändigt.
Bei Rückfragen bzw. zur Terminvereinbarung wenden Sie sich gern an den
Fachbereich Landesschifffahrt/Personenverkehr
unter (03541) 870-3270/3271
oder
per E-Mail an .

Foto: Schiffsführerschein
Stichwahl am 25. Januar 2026 ist entschieden | Gewinner nach vorläufigem Ergebnis ist Alexander Erbert
(26.01.2026)Die Stichwahl zur Wahl zur Landrätin beziehungsweise zum Landrat im Landkreis Oberspreewald-Lausitz am Sonntag, dem 25. Januar 2026, hat einen Wahlsieger hervorgebracht: Nach dem vorläufigen Ergebnis zur Stichwahl erreichte Alexander Erbert (CDU) mit 53,4 % der gültigen Wählerstimmen die erforderliche Mehrheit der gültigen Stimmen. Auch das Quorum, das bei 13.551 gültigen Stimmen lag, wurde durch den Kandidaten erfüllt (vorläufiges Ergebnis: 21.635 Stimmen).
Nach dem vorläufigen Ergebnis der Kreiswahlleitung entfielen auf die Kandidierenden in der Stichwahl folgende Ergebnisse:
Alexander Erbert (CDU): 53,4 Prozent der gültigen Stimmen; Stimmenanzahl: 21.635 Stimmen (Quorum erfüllt)
Antje Ruhland-Führer (AfD): 46,6 Prozent der gültigen Stimmen; Stimmenanzahl: 18.878 Stimmen (Quorum erfüllt)
Die Wahlbeteiligung zur Wahl beträgt nach dem vorläufigen Ergebnis 45,2 Prozent: 40.819 von 90.343 Wahlberechtigten machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch (gültige Stimmen: 40.513). Beim ersten Wahlgang am 11. Januar betrug die Wahlbeteiligung 43,4 %. Hier wählten 39.254 von 90.407 Wahlberechtigten per Briefwahl oder im Wahllokal (38.960 gültige Stimmen).
Sofern der Kreiswahlausschuss das abschließende Ergebnis am Montag, 26. Januar 2026, 17 Uhr in seiner öffentlichen Sitzung bestätigt, wird Alexander Erbert der nächste Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Er wird die Nachfolge von Landrat Siegurd Heinze, dessen 2. Amtszeit regulär am 8. Mai 2026 endet und der sich nicht noch einmal zur Wahl aufstellen lassen hat, am 9. Mai 2026 antreten.
Kreiswahlleiterin Anne Kawetzki erklärt zum Wahltag: „Die Durchführung der Stichwahl zur Landratswahl im Landkreis Oberspreewald-Lausitz verlief reibungslos und transparent. Hervorheben möchte ich insbesondere den wiederholten engagierten Einsatz der ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, ohne den eine ordnungsgemäße Durchführung nicht möglich gewesen wäre. Mein Dank gilt darüber hinaus allen Beteiligten in den Verwaltungen sowie den Bürgerinnen und Bürgern für ihre erneute Wahlbeteiligung.“
Ergänzende Anmerkung:
Im ersten Wahlgang am 11. Januar konnte keiner der drei angetretenen Kandidaten die Wahl für sich gewinnen (Ergebnis 1. Wahlgang siehe hier: http://wahl.osl-online.de/AppPortal/lw2026.html) Damit traten die beiden stimmenstärksten Bewerbenden, Alexander Erbert (CDU) und Antje Ruhland-Führer (AfD), in der Stichwahl am Sonntag, 25. Januar 2026, erneut gegeneinander an. Ausgeschieden war Dr. Evgeni Kivmann (Tierschutzpartei).
Weitere Informationen zur Wahl bzw. Stichwahl unter www.osl-online.de.

Foto: Stichwahl am 25. Januar 2026 ist entschieden | Gewinner nach vorläufigem Ergebnis ist Alexander Erbert
Aktuelle Information zur Landratswahl am 25.01.2026
(22.01.2026)
[Bekanntmachung der Wahlbehörde]

Foto: Information zur Landratswahl
Sternensinger-Finale im Bürgerhaus
(21.01.2026)„Segen bringen, Segen sein“ – diese Botschaft wurde am gestrigen 20. Januar im Bürgerhaus Schwarzheide noch einmal lebendig. Als letzte Station ihrer großen Reise durch die Gemeinde machten die Sternsinger Halt bei Bürgermeister Christoph Schmidt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadtverwaltung. Unter der Leitung von Pfarrer Udo Jäkel und Gemeindereferent Thomas Lamm füllten die neun Mädchen und Jungen das Foyer mit ihren Liedern und Segenssprüchen. Trotz der vielen Kilometer, die die Gruppe seit Anfang Januar bereits in den Beinen hatte, war die Begeisterung ungebrochen.
Bürgermeister Schmidt dankte den engagierten Kindern und Jugendlichen für ihren wichtigen Dienst. „Es ist eine schöne Tradition, dass ihr das neue Jahr im Rathaus mit guten Wünschen begleitet und uns daran erinnert, wie wichtig Solidarität ist“, so das Stadtoberhaupt bei der Übergabe der Spenden, die nun in weltweite Hilfsprojekte für Kinder fließen.
Mit dem Anschreiben des Segens 20*C+M+B+26 hinterlassen die Sternsinger ein Haus, das nun bestens für die Herausforderungen des Jahres 2026 gewappnet ist. Doch Feierabend haben die kleinen Könige noch nicht: Voller Elan ziehen sie nun weiter, um auch den letzten drei Stationen ihrer diesjährigen Tour die frohe Botschaft zu überbringen.

Foto: Sternensinger im Bürgerhaus
Unwetterwarnung für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz: Schulen und Kitas am Freitag geschlossen – Notbetreuung wird sichergestellt
(08.01.2026)Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz bereitet sich auf eine winterliche Unwetterlage vor. Grund ist das Witterungstief „Elli“, das ab der zweiten Nachthälfte von Donnerstag auf Freitag von Westen nach Osten zieht und den Landkreis am Freitag, 9. Januar 2026, voraussichtlich ab 07:00 bis 08:00 Uhr erreichen wird.
Nach aktuellen Prognosen (Stand 08.01.2026, 10.30 Uhr) ist im gesamten Zuständigkeitsbereich der Integrierten Regionalleitstelle Lausitz (IRLS) mit kräftigem Schneefall von bis zu 10 Zentimetern, starkem Wind (Böen bis 50–60 km/h, Windstärke 7) sowie Schneeverwehungen zu rechnen. Nach Durchzug des Schneebandes sinken die Temperaturen deutlich – es werden bis zu minus 18 Grad Celsius erwartet. Glatteisregen wird Brandenburg nach derzeitigem Stand nicht erreichen.
Da die genaue Zugrichtung des Schneebandes nicht sicher vorhergesagt werden kann, hat sich der Landkreis in einer kurzfristigen Lageberatung auf umfassende Vorsorgemaßnahmen verständigt.
Schulen und Kindertagesstätten
Alle Schulen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz bleiben am Freitag, 9. Januar, geschlossen.
Eine Notbetreuung wird sichergestellt.
Das Schulverwaltungsamt des Landkreises informiert die Schulen und Schulträger umgehend
Betroffen sind alle Schulformen (Grund- und Oberschulen, Förderschulen, Gymnasien sowie das OSZ).
Kindertagesstätten werden ebenfalls geschlossen, sollen jedoch ebenso eine Notbetreuung vorhalten.
Die Information an die Träger erfolgt über das Jugendamt.
auch alle offenen Angebote der Jugendarbeit (Jugendclubs, Jugendbegegnungsstätte etc.) werden geschlossen sein.
Öffentlicher Personennahverkehr
Der ÖPNV (Busverkehr) einschließlich des Schülerverkehrs soll soweit wie möglich aufrechterhalten werden. Dennoch kann es aufgrund der Witterung zu Verspätungen oder Ausfällen kommen. Aktuelle Hinweise sind auf den Internetseiten der VG OSL (www.vgosl.de) zu finden.
Einsatz- und Rettungsdienste
Die Kreisstraßenmeisterei des Landkreises ist auf die Wetterlage vorbereitet, Winterdienstfahrzeuge und Personal stehen bereit.
Die Feuerwehren im Landkreis werden über eine erhöhte Einsatzbereitschaft informiert.
Der Rettungsdienst ist nach aktueller Einschätzung voll einsatzfähig.
Verhaltensempfehlungen
Der Landkreis ruft alle Bürgerinnen und Bürger zu besonnenem Verhalten auf:
Vermeiden Sie nicht notwendige Fahrten, insbesondere mit dem Auto.
Seien Sie zu Fuß und im Straßenverkehr besonders vorsichtig.
Beachten Sie die Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK): https://www.bbk.bund.de/DE/Warnung-Vorsorge/Vorsorge/Mit-Naturgefahren-umgehen/Kaelte-und-Schneefall/kaelte-und-schneefall_node.html
Zusätzlich wird über die Warn-App NINA für den Landkreis OSL voraussichtlich eine amtliche Gefahrenwarnung durch die Leitstelle veröffentlicht.
Die Kreisverwaltung informiert umgehend die Städte, Ämter und Gemeinden im Landkreis über die aktuelle Situation und die getroffenen Festlegungen. Der Landkreis bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis, dass Informationen zunächst über die Presse veröffentlicht werden und es dadurch zu zeitlichen Verzögerungen bei der Weitergabe an die Kommunen und Schulen kommen kann.
Nach derzeitigem Stand sind keine Einschränkungen im Zusammenhang mit der Landratswahl am Sonntag zu erwarten. Die Durchführung der Wahl ist aktuell nicht gefährdet.
[Aktuelle Informationen finden Sie hier!]

Foto: Unwetterwarnung für den 09.01.2026
Landratswahl im Landkreis Oberspreewald-Lausitz am 11. Januar 2026 – Wichtige Informationen im Überblick
(08.01.2026)Am Sonntag, dem 11. Januar 2026, sind die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Oberspreewald-Lausitz aufgerufen, ihre neue Landrätin oder ihren neuen Landrat zu wählen. Die Amtszeit beträgt acht Jahre. Die Kreiswahlleitung informiert über die wichtigsten Regelungen und Abläufe rund um die Wahl.
Wer tritt am Sonntag, 11.01.2026 zur Wahl an?
Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz treten drei Personen an:
Antje Ruhland-Führer (AfD), Rechtsanwältin, wohnhaft in Schwarzheide
Alexander Erbert (CDU), Beigeordneter/Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales, wohnhaft in Schwarzheide
Dr. Evgeni Kivman (Tierschutzpartei), Softwareentwickler, wohnhaft in Lübbenau
Wer ist wahlberechtigt?
Wahlberechtigt sind alle Deutschen sowie Bürgerinnen und Bürger anderer EU-Mitgliedstaaten, die am Wahltag mindestens 16 Jahre alt sind, ihren ständigen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Landkreis Oberspreewald-Lausitz haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind.
Die Wahlbenachrichtigungen wurden den Wahlberechtigten spätestens drei Wochen vor dem Wahltag zugestellt. Es sind im Landkreis rund 90.700 Personen wahlberechtigt.
Briefwahl
Wer am Wahltag nicht im Wahllokal wählen kann oder möchte, hat die Möglichkeit der Briefwahl. Dazu ist ein Antrag auf Erteilung eines Wahlscheins bei der zuständigen Gemeinde zu stellen. Nach Bearbeitung werden die Briefwahlunterlagen (Wahlschein, Stimmzettel, Umschläge, Merkblatt und Anleitung) bereitgestellt.
Angesichts der kurzen verbleibenden Zeit bis zum Wahltag sollten die jeweiligen Beantragungs- und Abgabefristen unbedingt beachtet werden. Die Gemeinden informieren auf ihren Internetseiten über die möglichen Antragswege und Fristen.
Bei persönlicher Abholung im Wahlamt können Briefwahlunterlagen in der Regel noch bis Freitag, 9. Januar 2026, ausgegeben werden. Die Unterlagen können direkt vor Ort ausgefüllt und abgegeben werden. Der ausgefüllte Wahlbrief muss andernfalls rechtzeitig spätestens um 18 Uhr am Wahltag bei der Kreiswahlleitung eingehen. Er kann bis ca. 11 Uhr bei den zuständigen Wahlbehörden abgegeben oder eingeworfen werden. Am Mittag werden die Wahlbriefe letztmalig zur Kreiswahlleitung gebracht. Wer sicher gehen möchte, kann die Unterlagen am Sonntag bis 18 Uhr persönlich bei der Kreiswahlleitung im Landratsamt (Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg, Haus 1) abgeben oder im Briefkasten einwerfen, dieser wird regelmäßig geleert.
Bislang sind (Stand: 6. Januar 2026) bereits 3.700 Briefwahlunterlagen eingegangen. Damit bewegt sich die Briefwahlbeteiligung aktuell im Durchschnitt der vergangenen Wahlen.
Wahl im Wahllokal
Die 151 Wahllokale (10 Briefwahlvorstände) im Landkreis sind am Wahltag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Das jeweils zuständige Wahllokal ist auf der Wahlbenachrichtigung angegeben; dort finden sich häufig auch Hinweise zur Barrierefreiheit. Viele Städte und Gemeinden stellen zusätzlich einen „Wahllokalfinder“ auf ihren Internetseiten bereit oder geben telefonisch Auskunft. Für die Stimmabgabe im Wahllokal sind die Wahlbenachrichtigung und ein gültiger Personalausweis oder Reisepass mitzubringen. Die Wahlbenachrichtigung wird den Wählerinnen und Wählern zurückgegeben. Diese wird für eine mögliche Stichwahl wieder benötigt.
Auszählung und Ergebnispräsentation
Nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr beginnt die öffentliche Auszählung der Stimmen. Die Ergebnisse werden an die Kreiswahlleitung übermittelt, die daraus das vorläufige Gesamtergebnis für den Landkreis ermittelt.
Der Auswertungsverlauf sowie das vorläufige Ergebnis können online auf der Internetseite des Landkreises unter www.osl-online.de verfolgt werden. Zusätzlich werden die vorläufigen Ergebnisse am Wahlabend ab 18 Uhr im Landratsamt Senftenberg (Dubinaweg 1, Haus 1, Dachgeschoss) für Interessierte präsentiert.
Die Kreiswahlleiterin Anne Kawetzki und ihre Stellvertreterin Michelle Käschel sind am Wahltag im Landratsamt im Einsatz. Dort erfolgt auch die zentrale Auszählung der Briefwahl. Die Briefwahlvorstände treten am 11. Januar 2026 um 15.30 Uhr zusammen. Zunächst werden die äußeren Wahlbriefe geöffnet und die Wahlscheine geprüft; ab 18 Uhr erfolgt die Auszählung der Stimmzettel. Beide Vorgänge sind öffentlich.
Wann ist eine der kandidierenden Personen gewählt?
Gewählt ist, wer mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen erhält und zugleich mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten hinter sich vereint (Quorum).
Erreicht keiner der Bewerberinnen und Bewerber im ersten Wahlgang diese Mehrheit, findet eine Stichwahl zwischen den beiden stimmenstärksten Bewerbenden statt. Diese ist im Landkreis OSL für Sonntag, 25. Januar 2026, vorgesehen. Wahlberechtigte mit beantragtem Wahlschein erhalten die Briefwahlunterlagen für die Stichwahl automatisch, sofern sie im Antrag keinen abweichenden Wunsch angegeben haben.
Erreicht auch im zweiten Wahlgang (Stichwahl) niemand der Kandidierenden die erforderliche Mehrheit, kommt keine Direktwahl zustande. In diesem Fall wählt der Kreistag den Landrat oder die Landrätin.
Rechtsgrundlage für die Wahl ist das Kommunalwahlgesetz des Landes Brandenburg (BbgKWahlG).
Bestätigung des Wahlergebnisses
Der Kreiswahlausschuss unter Vorsitz der Kreiswahlleiterin tritt am Montag, 12. Januar 2026, um 17 Uhr im Landratsamt Senftenberg (Dubinaweg 1) zusammen und entscheidet über die Feststellung des endgültigen Wahlergebnisses. Die Sitzung ist öffentlich.
Kandidatenforum
Unentschlossene Wählerinnen und Wähler haben am Donnerstag, 8. Januar 2026, die Möglichkeit, sich im Rahmen eines Kandidatenforums zu informieren. Der regionale Fernsehsender Seenluft24 veranstaltet die Diskussionsrunde mit Unterstützung der IHK Cottbus (Regionalcenter Senftenberg), der HWK und des BVMW. Ab 19 Uhr diskutieren die Kandidierenden zu den Themen Wirtschaft, Bildung und Zukunft des Landkreises. Die Veranstaltung wird live im Fernsehen und online übertragen.
Weitere Informationen
Informationen zur Wahl der Landrätin bzw. des Landrates im Landkreis Oberspreewald-Lausitz finden sich unter:
www.osl-online.de/landratswahl
Hinweise für Medienvertreter
Die Pressestelle des Landkreises steht am Wahltag unter den bekannten Kontaktdaten für Auskünfte zur Verfügung. Ab 15 Uhr kann auf Wunsch ein Zwischenstand zur Wahlbeteiligung übermittelt werden.
Landrat Siegurd Heinze steht am Montagvormittag (12. Januar) für Statements zur Wahl zur Verfügung. Auch die Kreiswahlleitung erteilt auf Anfrage gern eine Einschätzung zum Wahlausgang. Interviewanfragen koordiniert die Pressestelle.

Foto: Landratswahl im Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Seniorenbeirat Schwarzheide mit neuer Führung
(11.12.2025)Gestern Abend hat der am 1. Dezember durch die Stadtverordnetenversammlung neu berufene Seniorenbeirat der Stadt Schwarzheide aus seiner Mitte eine neue Führung gewählt. Neue Vorsitzende ist Bettina Lehmann. Sie wird künftig von Lothar Jung als Stellvertreter unterstützt.
Bürgermeister Christoph Schmidt gratulierte der neuen Vorsitzenden des Seniorenbeirates und ihrem Stellvertreter zur Wahl und wünschte für die kommende Wahlperiode viel Kraft und Erfolg.
Gleichzeitig bedankte sich der Bürgermeister bei Renate Reetz, die über viele Jahre den Vorsitz des Seniorenbeirates inne hatte.

Foto: Bettina Lehmann und Lothar Jung
Allee der Zukunft: Azubis schlagen Wurzeln
(10.12.2025)Am heutigen Mittwoch fand in Schwarzheide bereits zum 13. Mal die traditionelle Baumpflanzaktion statt. Wie in jedem Jahr griffen die neuen Auszubildenden der Stadtverwaltung zum Spaten, um gemeinsam Bäume in der „Allee der Zukunft“ zu pflanzen – ein lebendiges Symbol für Wachstum, Verantwortung und den Start in einen neuen Lebensabschnitt.
Drei neue Bäume erweitern die Allee - In diesem Jahr haben die zwei angehenden Verwaltungsfachangestellten Thessa Kühne und Max Zsolna sowie der Auszubildende im Garten- und Landschaftsbau Jonathan Hentschel ihre Ausbildung bei der Stadt Schwarzheide begonnen.
Gemeinsam setzten sie drei junge Bäume in die Erde:
• einen Rotblättrigen Spitzahorn,
• eine Baumhasel und
• eine Platane.
Hinter dieser Geste steht eine ganz persönliche Symbolik: Jeder Auszubildende pflanzt zu Beginn seiner Laufbahn ein eigenes, lebendiges Zeichen. So wie die jungen Talente in ihrer Ausbildung wachsen, gedeihen auch ihre Bäume. Sie schaffen damit einen bleibenden Wert, den die späteren Fachkräfte auch noch Jahre später stolz ihren Kindern und Enkeln zeigen können.
Am Standort nahe dem Vereinsheim wächst die „Allee der Zukunft“ damit Jahr für Jahr weiter.
Ein Zeichen für Nachhaltigkeit und Verbundenheit - Bürgermeister Christoph Schmidt zeigte sich bei der Pflanzung sichtlich erfreut: „Es ist ein ganz besonderer Moment, wenn junge Menschen hier bei uns buchstäblich Wurzeln schlagen. Ich wünsche Thessa, Max und Jonathan, dass sie sich beruflich wie persönlich genauso stark entwickeln wie ihre Bäume. Mögen sie später einmal mit ihren eigenen Familien hier entlangspazieren und stolz sagen können: ‚Hier hat alles begonnen.‘ Wir freuen uns sehr, dass ihr Teil unserer Stadt-Familie seid.“

Foto: Allee der Zukunft: Azubis schlagen Wurzeln
Afrikanische Schweinepest (ASP): Sperrzonen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz vollständig aufgehoben
(26.11.2025)Aufgrund der erfolgreichen Umsetzung der Bekämpfungsmaßnahmen werden im Landkreis Oberspreewald-Lausitz die Sperrzonen I und II bis auf den ASP-Schutzkorridor vollständig aufgehoben und in freies Gebiet überführt. Der Landkreis gilt mit diesem Beschluss nach rund 3,5 Jahren umfangreicher Tierseuchenbekämpfung wieder als ASP-frei.
Ministerin für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz, Hanka Mittelstädt: „Nachdem bereits im September die Sperrzonen im benachbarten Landkreis Spree-Neiße aufgehoben werden konnten, hat nun die EU-Kommission und der zuständige Veterinärausschuss dem Antrag Brandenburgs zur Aufhebung der Sperrzonen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zugestimmt. Damit wird der Süden Brandenburgs, der lange einen Schwerpunkt bei den festgestellten ASP-Fällen bildete, weitestgehend wieder zum freien Gebiet. Das ist ein großer Erfolg, der insbesondere auch den Anstrengungen der Landkreise zu verdanken ist.“
Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz wurde zuletzt im November 2024 ein Ausbruch der Afrikanischen Schweinepest (ASP) bei einem verendeten Wildschwein amtlich festgestellt. Vor diesem Hintergrund hatte das Verbraucherschutzministerium einen Antrag zur Aufhebung und Anpassung der ASP-Restriktionszonen gestellt. Die EU-Kommission und der Ständige Veterinärausschuss der EU, in dem alle Mitgliedsstaaten vertreten sind, haben dem Brandenburger Antrag zugestimmt.
Der geänderte Anhang I der Durchführungsverordnung (EU) 2023/594 mit besonderen Maßnahmen zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest tritt am 26. November 2025 in Kraft. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz konnte auf dieser Grundlage seine Tierseuchenallgemeinverfügung entsprechend anpassen. Diese kann auf der Internetseite des Landkreises www.osl-online.de/asp im Detail nachgelesen werden. Mit der neuen Verfügung gilt: die Sperrzone II ist vollständig aufgehoben, die Sperrzone I („Pufferzone“) ist auf den schmalen Schutzkorridor entlang der südlichen Kreisgrenze beschränkt.
Im Schutzkorridor müssen, bis zur Tilgung der Tierseuche in der angrenzenden Sperrzone, noch Überwachungsmaßnahmen aufrechterhalten werden. Dazu zählt neben Fallwildsuchen auch das Abwarten des negativen ASP-Untersuchungsergebnisses bei erlegtem Schwarzwild, ebenso wie bestimmte Schutzmaßnahmen für Hausschweinehaltungen.
Auch die Seuchensituation in den nun freien Gebieten, wird weiterhin intensiv beobachtet. Dazu finden in den Gebieten der ehemaligen Sperrzone I risikoorientierte Fallwildsuchen statt und alle tot aufgefundenen und erlegten Wildschweine im gesamten Landkreis werden weiterhin auf ASP untersucht. In freien Gebieten gesund erlegte Wildschweine können unmittelbar durch die Jägerinnen und Jäger verwertet werden, ohne das Untersuchungsergebnis abzuwarten. Diese Untersuchung dient lediglich der Früherkennung eines erneuten Eintrages der Seuche.
OSL-Landrat Siegurd Heinze: „Ich danke allen Beteiligten herzlich für ihren unermüdlichen Einsatz in den zurückliegenden Jahren. Nur durch das gemeinsame Handeln von Behörden, Jägerschaft, Landwirtinnen und Landwirten sowie vielen weiteren Unterstützenden ist es gelungen, die Afrikanische Schweinepest aus unserem Landkreis zu verdrängen. Besonders hervorzuheben ist insbesondere die finanzielle Unterstützung des Landes Brandenburg, das mit der Kostenübernahme im Rahmen der Billigkeitsrichtlinie entscheidend zur erfolgreichen Umsetzung aller Maßnahmen beigetragen hat. Heute können wir sagen: Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist wieder ASP-frei.“
Mit dem Rückbau der ASP-Zäune kann innerhalb der aufgehobenen Sperrzone II und I, ausgenommen des Schutzkorridors, begonnen werden. Grundsätzlich wird mit dem Entfernen der Tore und mit dem Rückbau der sogenannten Segmentzäune begonnen. Der Abbau der Schutzzäune im Landkreis OSL kann nach erfolgter haushalts- und kostenrechtlicher Abstimmung sowie Ausschreibung beauftragt werden.

Foto: Gebietskulisse vor (links) und nach (rechts) der Anpassung
Feierliche Grundsteinlegung
(24.11.2025)Heute Vormittag wurde der Grundstein für das größte kommunale Bauprojekt in der fast 60jährigen Geschichte der Stadt Schwarzheide, das Leistungszentrum Lausitz, gelegt. Bürgermeister Christoph Schmidt begrüßte gemeinsam mit den Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Schwarzheide, Mathias Schiller und Ronny Jäkel die zahlreichen Persönlichkeiten des gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Lebens, die am Montagmorgen angereist waren, um diesem historischen Moment beizuwohnen. Vor dem Hintergrund der Fachkräfteentwicklung hatte die Stadt Schwarzheide seit 2018 die Federführung für die Errichtung eines Leistungszentrums als Ergänzung des bestehenden Angebotes der Aus- und Weiterbildung für industrielle Berufe in der Region übernommen. Für den Strukturwandel in der Lausitz ist die qualifizierte Fachkräfteentwicklung von enormer Bedeutung. Das Leistungszentrum Lausitz wird mit seinem hohen Qualitätsanspruch die Betriebe in der Region deutlich bei der bedarfsgerechten Aus- und Fortbildung ihrer Auszubildenden und Beschäftigten entlasten und unterstützen. Es wird mit den neuesten Lehr- und Lernmethoden sowie einem hohen Digitalisierungsgrad im Hinblich auf die Anforderungen der Industrie 4.0 ausgestattet.
Die Ministerin und Chefin der Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Frau Kathrin Schneider, würdigte in ihrer Ansprache die herausragende Bedeutung dieses, im Land Brandenburg bisher einzigartigen Großprojektes für die Wirtschaftsregion Westlausitz und für das gesamte Land Brandenburg. „Heute beginnt der Bau eines herausragenden Projekts. Das Leistungszentrum Lausitz wird ein weiterhin sichtbarer Meilenstein des Lausitzer Strukturwandels. Mit dem Bauwerk investieren wir direkt in die Aus- und Weiterbildung und folgen damit dem Auftrag des Lausitzprogramms 2038 und den Forderungen der Wirtschaft. In das überbetriebliche Ausbildungszentrum werden 140 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln investiert. Damit schaffen wir ein attraktives Bildungsangebot für junge Menschen, die wir dringend für den Erfolg des Strukturwandels brauchen. Gute Bildung und ein attraktives Lebensumfeld sorgen für Ansiedlungen und Zuzug. Die Wettbewerbsfähigkeit regionaler Unternehmen wird langfristig gestärkt.“
Dr. Klaus Freytag, Lausitzbeauftragter des Ministerpräsidenten, der das Projekt von der Idee im Jahr 2018 bis zum heutigen Tag aktiv begleitet hat, betonte: „Wir setzen unser Lausitzprogramm 2038 konsequent um und investieren in die betriebliche Ausbildung. Mit so starken Angeboten wie am künftigen Leistungszentrum halten wir unseren Nachwuchs in der Region und überzeugen junge Menschen, hierherzuziehen. Daher ist der Standort im Herzen der Lausitz der richtige. Das zeigen auch die vielen Partner, die bereits eine Zusammenarbeit mit dem Leistungszentrum besiegelt haben. Mit dem Leistungszentrum in Schwarzheide entsteht ein einzigartiges Herzstück für MINT-Berufe, das Strahlkraft über die Landesgrenzen hinweg entwickeln wird. Es wird einen bedeutenden Beitrag zur Fachkräfteentwicklung leisten.“
Der Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Siegurd Heinze: „Eine starke Wirtschaft lebt von gut ausgebildeten Fachkräften. Mit dem Leistungszentrum Lausitz reagieren wir gezielt auf die Bedarfe der Unternehmen in unserer Region und bereiten Fachkräfte optimal auf die Anforderungen einer zunehmend komplexen und digitalisierten Arbeitswelt vor. Ob Ausbildung, Umschulung oder Weiterbildung – das künftige Leistungszentrum Lausitz bietet Betrieben ein hochmodernes, praxisnahes Ausbildungszentrum und ergänzt die klassischen Bildungsangebote auf wertvolle Weise. So schaffen wir einen Ort, an dem junge Menschen und gestandene Fachkräfte die besten Voraussetzungen für ihre berufliche Zukunft erhalten – und gute Voraussetzungen dafür, dass unsere Region stark und zukunftsfähig bleibt.“
Betreiber dieser betrieblichen Ausbildungsstätte ist die TÜV Rheinland AG. Der Betreibervertrag für das Leistungszentrum wurde am 18. Januar 2023 geschlossen. Andreas Ollhoff, Geschäftsführer TÜV Rheinland Akademie GmbH: „Nach intensiver Planung und gemeinsamer Vorarbeit freuen wir uns sehr, dass mit der heutigen Grundsteinlegung der physische Startschuss für das Leistungszentrum Lausitz fällt. Dieses Projekt ist ein wichtiger Meilenstein für die Region und unterstreicht die Bedeutung von moderner Aus- und Weiterbildung. Als Betreiber ist TÜV Rheinland stolz darauf, Teil dieser wegweisenden Entwicklung zu sein. Gemeinsam schaffen wir hier eine starke Basis für die Fachkräftesicherung von morgen.“
Die Umsetzung des Leistungszentrums ist eine Erfolgsstory in partnerschaftlicher Zusammenarbeit von Stadt, Land und Wirtschaft. Wie die Partner das Vorhaben und die Fachkräfteentwicklung in der Lausitz sehen, beschreibt Jürgen Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung der BASF InfraService & Solutions Lausitz GmbH: „Mit dem Leistungszentrum entsteht ein wichtiger Mosaikstein, der den Wirtschaftsstandort noch attraktiver macht. Während unser Industriepark Lausitz für aktuelle und künftige Partner mit Infrastruktur und Services Raum für Zukunft bietet, werden in unmittelbarer Nachbarschaft die Fachkräfte der Zukunft ausgebildet.“ Die BASF InfraService & Solutions Lausitz GmbH wird mit Fertigstellung des Leistungszentrums für die Lehre der chemiespezifischen Berufe verantwortlich sein.
Das Zepter für die Umsetzung des Leistungszentrums hat nun aber vorerst der Totalübernehmer, die Hentschke Bau GmbH, in der Hand. Deren Geschäftsführer, Jörg Drews und Thomas Alscher übernahmen federführend den feierlichen Akt der Grundsteinlegung und versenkten symbolisch eine Kupferhülse, in der sich neben einer Tageszeitung, der Grundriss des Gebäudes, eine silberne Stadtmünze, eine Hentschke-Zeitschrift, ein Stadtmagazin HeideExtra und die Unterschriftliste der Grundsteinlegung befinden. Der Geschäftsführer der Hentschke Bau GmbH Jörg Drews gibt zur Grundsteinlegung des Leistungszentrums Lausitz folgendes Statement: „Wir freuen uns außerordentlich über den Auftrag und danken der Stadt Schwarzheide für das Vertrauen, das sie unserer Arbeit entgegenbringt. Ein Projekt dieser Größenordnung in wirtschaftlich bewegten Zeiten auf den Weg zu bringen, verdient höchsten Respekt. Dieser Mut, konsequent in die eigene Zukunft zu investieren, ist ein starkes Signal für die gesamte Region. Für uns ist es zugleich der größte Einzelauftrag in der Firmengeschichte. Mit dem Leistungszentrum Lausitz entsteht hier ein zentraler Baustein zur langfristigen Bindung von Arbeitskräften und zur Stärkung des ländlichen Raums. Schwarzheide und das Land Brandenburg zeigen eindrucksvoll, wie Strukturentwicklung aktiv gestaltet werden kann: mit klaren Entscheidungen, Weitsicht und dem Willen, junge Menschen in der Region zu halten. Wenn wir über die Landesgrenze hinweg vom Freistaat Sachsen nach Brandenburg blicken, würden wir uns diesen Mut der politischen Entscheidungsträger an mancher Stelle ebenfalls im Freistaat wünschen. Solche Projekte haben das Potenzial, Regionen nachhaltig zu stärken und Zukunftsperspektiven zu schaffen – gerade außerhalb der Ballungszentren. Wir sind stolz darauf, dieses bedeutende Vorhaben baulich umzusetzen und freuen uns darauf, gemeinsam mit allen Beteiligten ein Stück Zukunft für die Lausitz zu gestalten.“ Mit diesem symbolischen Akt wurde die Grundsteinlegung feierlich beendet.
Die neue Postanschrift des Leistungszentrums Lausitz lautet übrigens, ebenfalls seit heute, „Am Dr.-Dehmel-Platz“ 1. Für diese Straßenumbenennung hatte die Stadtverordnetenversammlung noch am 10. November 2025 den Beschluss gefasst, nachdem der erste Ehrenbürger der Stadt Schwarzheide Dr. Hans-Hermann Dehmel der Straßenbenennung zugestimmt hatte. Dr. Hans-Hermann Dehmel war der erste Geschäftsführer der BASF Schwarzheide GmbH nach der Wende und hat sich, sowohl um die wirtschaftliche als auch gesellschaftliche Entwicklung der Stadt Schwarzheide in besonderer Weise verdient gemacht. Er ist u. a. der Gründer der am 27. Dezember 2000 gegründeten Dehmel-Stiftung, die seither jährlich Stipendien an Schülerinnen und Schüler mit herausragenden Leistungen vergibt sowie finanzielle Unterstützung für unzählige Projekte der Restaurierung von Kunst- und Kulturobjekten und für sonstige soziale Zwecke gewährt. „Dass sich der 86-Jährige gemeinsam mit seiner Ehefrau von Lemförde auf den Weg nach Schwarzheide gemacht hatte, um bei der Grundsteinlegung persönlich dabeizusein, erfüllt mich mit besonders großer Freude“, so Bürgermeister Christoph Schmidt. „Seine Anwesenheit an diesem für unsere Stadt so wichtigen Tag, zeigt einmal mehr seine tiefe Verbundenheit mit unserer Stadt Schwarzheide. Danke Dr. Dehmel.“
[Pressemappe zur Grundsteinlegung]

Foto: Feierliche Grundsteinlegung
100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schwarzheide, Löschzug Ost
(07.11.2025)Heute Nachmittag hat Bürgermeister Christoph Schmidt den Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzheide, Löschzug Ost seine Glückwünsche zum 100jährigen Jubiläum überbracht. In seiner Ansprache würdigte er das herausragende Engagement der Schwarzheider Feuerwehr. „Für uns, die Bürgerinnen und Bürger der Stadt Schwarzheide, ist es eine Frage des Sicherheitsgefühls, zu wissen, dass wir hier in Schwarzheide Frauen und Männer haben, die ehrenamtlich und mit ihrem ganzen Herzen und mit ihrem Wissen und Können zur Stelle sind, wenn es im wahrsten Sinne des Wortes „brennt“!“ Im Rahmen der feierlichen Zeremonie überreichte das Stadtoberhaupt den Kameradinnen und Kameraden einen Jubiläums-Coin als Zeichen seiner Anerkennung und Würdigung.
Eine besondere Würdigung erhielt Alfred Richter, Ehrenmitglied der Freiwilligen Feuerwehr, anlässlich seines 93. Geburtstages.
Alfred Richter ist seit 1959 Mitglied der Freiwilligen Feuerwehr Schwarzheide und fungierte in seiner aktiven Zeit als stellvertretender Zugführer des Löschzuges Ost.

Foto: 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Schwarzheide, Löschzug Ost
Geflügelpest in Brandenburg: Veterinäramt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz sensibilisiert
(24.10.2025)In den Landkreisen Märkisch-Oderland, Oberhavel und Potsdam-Mittelmark wurden Ausbrüche der Hochpathogenen Aviären Influenza (Geflügelpest) in Nutzgeflügelbeständen amtlich festgestellt. Weitere Ausbrüche bei Wildvögeln wurden in den Landkreisen Ostprignitz-Ruppin, Teltow-Fläming und der Stadt Brandenburg registriert. Das Veterinäramt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz sensibilisiert die Bevölkerung, geflügelhaltende Personen und die Jägerschaft zum Umgang mit der Tierseuchenlage.
Seit mehreren Wochen ist ein Anstieg von Geflügelpest bei Wildvögeln zu verzeichnen. Das Infektionsrisiko für gehaltenes Geflügel, insbesondere in Freilandhaltungen, steigt somit entlang der Flugrouten an. Der erste Fall von Geflügelpest in einem Nutzgeflügelbestand wurde am 11.10.2025 in einem Entenbetrieb im Landkreis Märkisch-Oderland bestätigt. Weitere Ausbrüche folgten am 20.10.2025 in einem Putenbetrieb im Landkreis Potsdam-Mittelmark und am 22.10.2025 in einem Gänsebestand im Landkreis Oberhavel.
Restriktionszonen sind im Landkreis Oberspreewald-Lausitz derzeit noch nicht eingerichtet. Es muss jedoch jederzeit mit einer Veränderung des Seuchengeschehens und angepassten Maßnahmen, wie einer Aufstallungspflicht für Hausgeflügel, gerechnet werden.
Geflügelhaltende Personen sind zu besonderer Vorsicht angehalten. Unabhängig von der Größe des Tierbestandes sind Sicherheitsmaßnahmen zu überprüfen und ggf. anzupassen. Darüber hinaus ist im Tierbestand verstärkt auf eine entsprechende Symptomatik (z.B. hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Schwäche, Teilnahmslosigkeit und Atemnot) oder Verlustgeschehen zu achten. Bei Verdachtsfällen ist das Veterinäramt umgehend zu informieren.
Hinweise und weiterführende Informationen sind u.a. auf den Internetseiten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (www.osl-online.de/geflügelpest) des Friedrich-Loeffler-Instituts (Link) und des Ministeriums für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (Link) zu finden. Das Ministerium informiert regelmäßig über aktuelle Entwicklungen.
Die Jagd auf Enten und Wildgänse und das Verbringen von geschossenen Vögeln durch Siedlungsgebiete sollte derzeit unterbleiben, um den Eintrag der Tierseuche in Hausgeflügelbestände zu vermeiden.
Wenn tote Vögel von Privatpersonen aufgefunden werden, sollten diese auf keinen Fall ohne Schutzmaßnahmen angefasst werden. Der Fund ist umgehend dem Veterinäramt zu melden. Dies kann telefonisch unter der 03573 870-4401 oder per Mail an erfolgen.

Foto: Geflügelpest in Brandenburg: Veterinäramt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz sensibilisiert
Kostenloser Kurs für pflegende Angehörige
(14.08.2025)Was ist, wenn …? Kostenloser Kurs für pflegende Angehörige | Start am 3. September in Senftenberg | Jetzt anmelden
Am 3. September beginnt um 15.30 Uhr in den Räumlichkeiten des Pflegestützpunktes Oberspreewald-Lausitz, in der Ernst-Thälmann-Straße 129 in Senftenberg der nächste Kurs für pflegende Angehörige. Der Kurs ist für Versicherte in der gesetzlichen Krankenversicherung kostenlos. Um eine telefonische Voranmeldung wird gebeten: Tel. (03573) – 870 4180 oder 4181.
Der Kurs geht über einen Zeitraum von neun Wochen, bis zum 29. Oktober und findet immer mittwochs in der Zeit von 15.30 bis 17.30 Uhr statt. In den wöchentlichen Einheiten geht es um Themen wie Recht und Versicherung, Körperpflege, Ernährung, Bewegung, vorbeugende Maßnahmen, Hilfsmittel, Begleitung am Lebensende und Selbstsorge.
Kompetente Beratung, Informationen und Hilfe gibt es in dem Kurs von den Mitarbeiterinnen des Pflegestützpunktes OSL, die den Kurs in Zusammenarbeit mit dem Gerontopsychiatrisch- Geriatrischen Verbund OSL organisieren und durchführen.
Der Kurs für pflegende Angehörige widmet sich diesen Fragen und weiteren Themen: Was bedeutet das, wenn ich irgendwann einen Familienangehörigen pflegen müsste? Was kommt dabei auf mich zu? Wie verhalte ich mich, wenn ich jemanden pflege? Wer hilft mir dabei? Wer trägt die Kosten? Wo stelle ich bestimmte Anträge? An wen kann ich mich wenden, wenn ich Fragen zu Pflegemaßnahmen habe? Welche Hilfsmittel gibt es für Pflegebedürftige?
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Über den Pflegestützpunkt Oberspreewald-Lausitz
Eine gute Beratung rund um die Pflegemöglichkeiten, die Hilfe und Unterstützung bei dieser Tätigkeit, sowie die finanziellen Entlastungsmöglichkeiten liegt dem Pflegestützpunkt Oberspreewald-Lausitz am Herzen. Der Pflegestützpunkt OSL ist eine kostenlose und neutrale Beratungsstelle. Die Mitarbeitenden ermitteln im Beratungsprozess den individuellen Hilfebedarf einer Person, koordinieren alle pflegerischen und sozialen Unterstützungsangebote im Bedarfsfall, helfen bei der Kontaktaufnahme zu Pflegeangeboten, bei der Klärung der Kostenübernahme und bei der Antragstellung und informieren über bundes- und landesrechtliche Sozialleistungen.
[Flyer Pflegestützpunkt OSL - Kurs für pflegende Angehörige]

Foto: Standort des Pflegestützpunkt OSL in der Ernst-Thälmann-Straße 129 Senftenberg
Sanierung der Ortsverbindung Schwarzbach Richtung Biehlen
(14.08.2025)Kreisstraße K 6604 Schwarzbach Richtung Biehlen wird ab 25. August unter Vollsperrung saniert
Vom 25. August bis zum 05. September führt die Kreisstraßenmeisterei des Landkreises Oberspreewald-Lausitz auf dem zweiten Teilabschnitt der Kreisstraße K6604 eine Deckschichterneuerung durch. Das bedeutet, die alte Asphaltdeckschicht wird abgefräst und eine neue Asphaltdeckschicht mit neuer Fahrbahnmarkierung wird aufgebracht.
Der zweite Bauabschnitt beginnt im Kurvenbereich Biehlen Ausbau (knüpft also an das Ende des ersten Bauabschnittes an) und endet an der Ortslage Biehlen. Die Baustrecke ist ca. 700 Meter lang. Die Kreisstraße zwischen Schwarzbach und Biehlen wird für die Baumaßnahme im genannten Zeitraum voll gesperrt. Die Umleitung erfolgt weiträumig und wird ausgeschildert.

Foto: Sanierung der Ortsverbindung Schwarzbach Richtung Biehlen
Erfolgreich ausgebildet
(18.07.2025)Die Stadt Schwarzheide setzt ein starkes Zeichen für die Nachwuchsförderung in der Region. Paul Mettcher hat heute seine dreijährige Ausbildung zum Landschaftsgärtner mit Erfolg abgeschlossen. In einer kleinen Runde würdigten Bürgermeister Christoph Schmidt, sein Stellvertreter Jens Schletter und Ausbilder Cliff Henning die herausragenden Leistungen und das Engagement des frischgebackenen Facharbeiters für Garten- und Landschaftsbau.
Bürgermeister Christoph Schmidt betonte die Wichtigkeit der betrieblichen Ausbildung: „Die Investition in unsere Auszubildenden ist eine Investition in die Zukunft. Herr Mettcher hat in den vergangenen drei Jahren nicht nur fachlich, sondern auch persönlich eine beeindruckende Entwicklung gezeigt. Es erfüllt uns mit Stolz, wenn wir jungen Menschen aus der Region den Weg in eine berufliche Perspektive ebnen. Paul Mettcher ist übrigens der erste von insgesamt vier Auszubildenden im Garten- und Landschaftsbau, der seine Ausbildung nun erfolgreich abgeschlossen hat.“
Auch Ausbilder Cliff Henning, der Paul Mettcher während seiner gesamten Lehrzeit betreute, zeigte sich sehr zufrieden: „Paul hat von Anfang an großes Interesse und handwerkliches Geschick bewiesen. Er war immer motiviert, zuverlässig und ein echter Teamplayer.“

Foto: KM11 - Erfolgreich ausgebildet_DSC04525
Schipkau, Schwarzheide und BASF wollen Flächen an der A13 gemeinsam entwickeln
(03.07.2025)◼ Auf dem Gelände des ehemaligen Sonderlandeplatzes Schipkau–Schwarzheide soll Industriegebiet entstehen
◼ Gemeinsame Arbeitsgruppe zur technischen, planerischen und verkehrlichen Abstimmung gebildet
◼ Synergien für industrielle Entwicklung und Standortvermarktung nutzen
Mit einer gemeinsamen Initiative zur Entwicklung und Vermarktung von Industrieflächen entlang der Bundesautobahn A13 haben die Stadt Schwarzheide, die Gemeinde Schipkau und die BASF Schwarzheide GmbH eine Absichtserklärung unterschrieben – für mehr Ansiedlungen, nachhaltiges Wachstum und hochwertige Arbeitsplätze in der Region.
Im Zentrum der gemeinsamen Initiative zwischen den Kommunen und der BASF Schwarzheide GmbH steht die abgestimmte Entwicklung des ehemaligen Sonderlandeplatzes Schwarzheide–Schipkau als Industriegebiet – mit dem Ziel, Raum für Großinvestitionen und zukunftsorientierte Ansiedlungen zu schaffen. Das rund 130 Hektar große Gelände soll in ein Industrie- und Gewerbegebiet umgewandelt werden. So sieht es auch die Brandenburger Landesplanung seit über 30 Jahren vor.
Die Akteure vereinbarten, potenzielle Investoren und politische Entscheidungsträger gezielt gemeinsam anzusprechen. Die geplante Positionierung der Region als „Net Zero Valley Lausitz“ soll dabei als gemeinsames Leitbild genutzt werden. Dass sich der BASF-Standort in Schwarzheide zum 1. September neu aufstellen und sich stärker für Investitionen und Kooperationen öffnen wird, verspricht Potenzial für zusätzliche Synergien. „Die parallele Entwicklung zweier starker Industriestandorte in unmittelbarer Nähe eröffnet neue Perspektiven für strategische Ansiedlungen, abgestimmte Infrastrukturprojekte und gemeinsame Vermarktung“, sagt Jürgen Fuchs, Geschäftsführer der BASF Schwarzheide GmbH. Ziel sei es, Investoren ein überzeugendes Gesamtangebot zu machen, das Standortvorteile, Infrastruktur und Nachhaltigkeit vereint.
„Das Gebiet des ehemaligen Sonderlandeplatzes Schwarzheide–Schipkau birgt künftig große Möglichkeiten für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region. Unser Ziel ist es, die Fläche zügig planerisch vorzubereiten und für Industrieansiedlungen vorzuhalten“, sagt Christoph Schmidt, Bürgermeister der Stadt Schwarzheide. Sein Amtskollege, der Schipkauer Bürgermeister Klaus Prietzel, ergänzt: „Mit dieser Zusammenarbeit schlagen wir ein neues Kapitel für die wirtschaftliche Entwicklung unserer Region auf. Durch die abgestimmte Entwicklung von Flächen können wir deutlich besser auf große Industrieansiedlungen reagieren – und gemeinsam Stärke zeigen.“

Foto: Schipkau, Schwarzheide und BASF wollen Flächen an der A13 gemeinsam entwickeln
Schiffsführerschein Spreewald: Jetzt anmelden zur Prüfung am 2. September 2025 | Anmeldung bis 31.07.
(01.07.2025)Die nächste Schiffsführerscheinprüfung in der Kategorie E wird am 2. September 2025 in Lübbenau/Spreewald stattfinden. Die genaue Uhrzeit für die Theorie- und Praxisprüfung wird den Prüfungsteilnehmenden nach erfolgter Antragstellung beim Landkreis in einer Einladung von der Prüfungskommission mitgeteilt.
Mit dem Schiffsführerschein der Kategorie E können Personenkähne mit und ohne Maschinenantrieb sowie Spreewaldkähne mit Maschinenantrieb geführt werden. Die Anträge zur Prüfungsanmeldung müssen bis zum 31.07.2025 beim Amt für Straßenverkehr und Ordnung des Landkreises OSL gestellt werden. Das Antragsformular ist auf der Homepage des Landkreises OSL abrufbar und kann ausgefüllt per E-Mail übermittelt werden.
Kontakt und weitere Informationen:
www.osl-online.de/bootszulassung
E-mail:
Tel. (03541) 870-3270 / -3271

Foto: Schiffsführerschein Spreewald: Jetzt anmelden zur Prüfung am 2. September 2025 | Anmeldung bis 31.07.
Hexenfeuer 2025
(30.04.2025)Katzenauge, Eulenschrei, was verschwunden komm herbei!
Es ist es wieder soweit. Ab 14:30 startet die traditionelle Veranstaltung, die zahlreiche Besucher, gute Stimmung, Musik und im Anschluss ein Feuerwerk verspricht. Seit Jahren ist es Brauch, auf dem Dorfplatz die bösen Geister zu vertreiben. Ab 16:30 Uhr beginnt eine spannend moderierte Fahrradversteigerung, bei der zahlreiche Fahrräder zur Auktion stehen. Ob Stadtfahrräder, Mountainbikes oder E-Bikes – für jeden Fahrradliebhaber ist etwas dabei.
Auch das Aufstellen des Maibaums, das in Handarbeit erfolgt, ist zu einem besonderen Höhepunkt geworden. Ab 18 Uhr zeigen die Alten Herren Zschornegosda vom Kultur- u. Heimatverein Schwarzheide e. V. ihr Können bei dieser Tradition.
Um 19:30 Uhr entzündet der Förderverein Freunde der Freiwilligen Feuerwehr e. V. das alljährliche Hexenfeuer. Für das leibliche Wohl ist ebenfalls bestens gesorgt: Der Schwarzheider Carnevalclub e. V., der Förderverein Freunde der Freiwilligen Feuerwehr e. V. sowie der Kultur- und Heimatverein Schwarzheide e. V. bieten zahlreiche Leckereien für alle Besucher.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch am 30. April ab 14:30 Uhr – feiern Sie mit uns bis in die Nacht!

Foto: Banner_Hexenfeuer
Fotomodels gesucht!
(14.04.2025)Für touristische Fotoshootings sucht der Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V. neue Gesichter aus der Region
Wo andere Urlaub machen, fühlst du dich zuhause. Ob beim Radeln durch die Natur, beim Baden im See oder bei Ausflügen mit der Familie und Freunden – das Lausitzer Seenland ist mehr als ein Reiseziel. Genau dieses Lebensgefühl wollen wir gemeinsam mit dir in lebendigen Bildern einfangen.
Der Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V. möchte neue, authentische Werbefotos erstellen und sucht dafür Menschen aus der Region, die mit Begeisterung und natürlichem Charme vor der Kamera stehen. Model- Erfahrungen braucht es dafür nicht. Wichtig ist uns vor allem die Freude am Mitmachen und die Lust, das Lausitzer Seenland von seiner schönsten Seite zu zeigen.
Gesucht werden:
Aktive Paare im Alter von 30 bis 50 Jahren
Frauen ab 30 – gerne auch Freundinnen
Aktiver und Abenteuerlustiger Vater mit Sohn ab 12 Jahren
Männer ab 30 Jahren mit Erfahrung im Segeln
Familien mit einem Kind mit kognitiver Einschränkung (7–14 Jahre), um unsere inklusiven Angebote sichtbar zu machen
Familien mit Kindern im Alter von 4 bis 7 Jahren
Familien mit Kindern im Alter von 8 bis 14 Jahren
Mehrgenerationen-Familien (mind. 3 Generationen), auch mit Mobilitätshilfen wie Kinderwagen oder Rollator – wir möchten zeigen, wie barrierefrei Urlaub bei uns sein kann
Aktive Handbiker und Handbikerinnen zwischen 20 und 40 Jahren
Die Fotoshootings sollen echte Urlaubsgeschichten erzählen. Von Fahrradtouren entlang glitzernder Seen, Badespaß im Wasser, Bootstouren auf dem See, Ausflügen mit Alpakas oder beim Plinse-Essen an der KRABAT-Mühle. Die Aufnahmen werden an verschiedenen Orten im Lausitzer Seenland entstehen. Die Fotoshootings finden vom 08. bis 11. Mai, 12. bis 15. Juni und 22. bis 23. Juni 2025 statt.
„Wir suchen Menschen aus dem Lausitzer Seenland mit einer sympathischen Ausstrahlung, die gemeinsam mit uns das besondere Lebensgefühl im Lausitzer Seenland einfangen möchten und Spaß haben vor der Kamera zu stehen“, sagt Kathrin Winkler, Geschäftsführerin des Tourismusverbandes Lausitzer Seenland e.V.
Die Aufnahmen sollen zur Bewerbung des Lausitzer Seenlandes in Broschüren, auf Websites und in den sozialen Medien verwendet werden. So wird unter anderem das Titelfoto für die nächste Ausgabe des Lausitzer Seenland Magazins produziert.
Tourismus für alle liegt uns am Herzen. Deshalb freuen wir uns über vielfältige Bewerbungen von Menschen mit unterschiedlichen kulturellen Hintergründen, Altersgruppen und Familienkonstellationen. Als Dankeschön erhalten die Models Übernachtungs- oder Erlebnisgutscheine aus dem Lausitzer Seenland. Die Fahrtkosten werden erstattet.
Wer Interesse hat, schickt bis zum 01. Mai 2025 aktuelle Bilder (Ganzkörper und Porträt), Namen, Alter, Wohnort und Kontaktdaten per E-Mail an oder per Post an Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V., Am Stadthafen 2, 01968 Senftenberg. Schnell sein lohnt sich. Wir behalten uns vor auch bereits vorab eine Entscheidung zu treffen. Rückfragen beantwortet Celine Klose vom Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V. unter Tel. 03573 7253000 oder per E-Mail an .
[Weitere Informationen gibt es HIER!]

Foto: Fotomodels gesucht!
Katastrophenschutz-Leuchttürme im Landkreis Oberspreewald-Lausitz übergeben
(11.04.2025)Ab sofort stehen 15 „Katastrophenschutz-Leuchttürme“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz bereit, um den Bürgern in Notlagen wie Stromausfällen oder Hochwasser zu helfen. Die Leuchttürme können kurzfristig aktiviert werden. Innenministerin Katrin Lange und Landrat Siegurd Heinze übergaben die Leuchttürme am 10. April symbolisch an die elf Kommunen und betonten die Wichtigkeit des Projekts für den Bevölkerungsschutz. Lange erklärte, dass dieses Netzwerk den Bürgern im Krisenfall als verlässliche Anlaufstelle dient. Heinze ergänzte, dass die Leuchttürme eine wichtige Ergänzung zur Selbsthilfe darstellen.
Bürgermeister Christoph Schmidt wies auf die präventiven Maßnahmen im Katastrophenschutz hin, die das Bewusstsein für Risiken schärfen und die Selbsthilfefähigkeit stärken. Nach der Übergabe wurden die Ausstattung und Funktionsweise der Leuchttürme vorgestellt. (Lesen Sie hierzu auch die unten angefügte Pressemeldung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz)
Katastrophenschutz-Leuchtturm Schwarzheide
Die Funktionstüchtigkeit des Katastrophenschutzleuchtturm in Schwarzheide wurde am Donnerstag bei der offiziellen Übergabe erfolgreich getestet. Im Notfall steht er ab sofort in der Grundschule Wandelhof zur Verfügung. Die Stadt erhielt über die Landesbeschaffung eine Netzersatzanlage, Heizgeräte, Trinkwasserbehälter, eine mobile Tankanlage, ein Satellitentelefon und einen Großbildschirm. Zudem wurden klappbare Feldbetten, eine Mikrowelle, Erste-Hilfe-Rucksäcke, Kabeltrommeln, Thermobehälter, Getränkespender und gasbefeuerte Hockerkocher angeschafft.
Im Fall eines bevölkerungsrelevanten Notfalls kann die Stadt Schwarzheide ihre Einwohner über vier im Stadtgebiet verteilte neue elektronische Sirenen alarmieren. deren Ansteuerung nun über Digitalfunk erfolgt. Darüber hinaus hält die Stadt eine mobile Sirenenanlage vor.
[Pressemeldung Landkreis Oberspreewald-Lausitz]

Foto: Katastrophenschutz-Leuchttürme im Landkreis Oberspreewald-Lausitz übergeben
Kreisstraße 6604 Schwarzbach Richtung Biehlen wird ab 14. April unter Vollsperrung saniert
(08.04.2025)Vom 14. bis zum 28. April führt die Kreisstraßenmeisterei des Landkreises Oberspreewald-Lausitz auf dem ersten Teilabschnitt der Kreisstraße 6604 eine Deckschichterneuerung durch. Dabei wird die alte Asphaltdeckschicht abgefräst und eine neue Asphaltdeckschicht mit neuer Fahrbahnmarkierung aufgebracht.
Der erste Bauabschnitt beginnt in der Ortslage Schwarzbach und endet im Kurvenbereich Biehlen Ausbau. Die Baustrecke ist ca. 900 Meter lang. Die Kreisstraße zwischen Schwarzbach und Biehlen wird für die Baumaßnahme im genannten Zeitraum voll gesperrt. Die Umleitung wird ausgeschildert und erfolgt weiträumig über Senftenberg und Hosena.
Auf dem zweiten Teilabschnitt der K 6604 bis zur Ortslage Biehlen wird im weiteren Verlauf des Jahres 2025 ebenfalls eine Deckensanierung erfolgen. Der konkrete Zeitpunkt wird rechtzeitig vorab bekanntgegeben.

Foto: Foto: Landkreis Oberspreewald-Lausitz
Ab 01.05.2025 Pässe und Ausweise nur noch mit digitalem Lichtbild
(31.03.2025)Ab dem 1. Mai 2025 dürfen für die Beantragung von Personalausweisen und Reisepässen sowie vorläufigen Dokumenten nur noch ausschließlich digitale biometrische Lichtbilder verwendet werden.
Die bisherigen Lichtbilder in Papierform sind ab diesem Zeitpunkt nicht mehr zulässig und werden nicht mehr angenommen.
Wichtig: Digitale Aufnahmen per Smartphone oder Kamera erfüllen die gesetzlichen Anforderungen nicht.
Die Lichtbilder müssen entweder direkt in der Meldebehörde oder bei zertifizierten Fotografen und Fotografinnen bzw. anderen zertifizierten Dienstleistern angefertigt werden.
Unter folgendem Link können Sie nach Fotodienstleistern in Ihrer Nähe suchen: https://alfo-passbild.com/fotograf-in-der-naehe/.
Die Lichtbilderstellung soll – neben anbietenden Fotostudios - in naher Zukunft auch im Bürger- und Servicebüro Schwarzheide möglich sein. Voraussetzung hierfür ist eine rechtzeitige Lieferung des Aufnahmegerätes durch die Bundesdruckerei.
Sollten Sie noch ein analoges Lichtbild für Ihren neuen Personalausweis oder Reisepass verwenden wollen, so müssen Sie mit diesem Lichtbild bis spätestens 29. April 2025 einen Dokumentenantrag im Bürger- und Servicebüro stellen.
Hinweis für Anträge auf Führerscheine:
Für die Beantragung eines Führerscheines benötigen Sie im Landkreis Oberspreewald-Lausitz weiterhin ein biometrisches Lichtbild in Papierform.
Erster Familien-Sport-Tag im Hans-Fischer-Stadion in Vorbereitung
(25.03.2025)Heute Nachmittag trafen sich auf Initiative von Bürgermeister Christoph Schmidt die Schulleiterin Regina Thieme und Sportlehrer Michael Schieckel-Becker von der Grundschule Schwarzheide-Wandelhof und Schulleiter Steffen Exler vom Emil-Fischer-Gymnasium im Bürgerhaus, um gemeinsam mit dem beauftragten Team der Schwarzheider Verwaltung über ein neues Format eines sportlichen Familienangebotes in Schwarzheide zu diskutieren.
Im Ergebnis des konstruktiven einstündigen Gesprächs steht nun fest: Der erste Familien-Sport-Tag im Hans-Fischer-Stadion findet am 18. Mai in der Zeit von 10:00 - 15:00 Uhr statt. Ziel ist es einerseits, Schülerinnen und Schülern gemeinsam mit ihren Eltern eine Übungsplattform für die unterschiedlichen Sportarten der Leichtathletik anzubieten und andererseits neue Nutzungsangebote in dem modernen Stadion zu unterbreiten.
Das Angebot wird über die Social-Media-Kanäle der Stadt Schwarzheide und der Schulen bekanntgemacht. Die Anmeldung wird über einen QR-Code möglich sein, den die Organisatoren nach Ostern freischalten werden. Interessierte sollten sich diesen Termin bereits heute fest im Kalender vormerken. Weitere Informationen folgen in Kürze.

Foto: Erster Familien-Sport-Tag im Hans-Fischer-Stadion in Vorbereitung
Brandenburger Naturschutzpreis 2025
(20.03.2025)Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg lobt den Brandenburger Naturschutzpreis 2025 aus und sucht dafür Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sich besonders für Brandenburgs Natur, Kulturlandschaft und biologische Vielfalt engagieren.
Bis zum 30. Juni 2025 können Vorschläge oder Bewerbungen in der Geschäftsstelle eingereicht werden. Das Bewerbungsformular, die Auswahlkriterien und weitere Informationen gibt es auf der Webseite der Stiftung unter: www.naturschutzfonds.de/naturschutzpreis/.
[Plakat Naturschutzpreis 2025]
[http://www.naturschutzfonds.de/naturschutzpreis/]

Foto: Brandenburger Naturschutzpreis 2025
Schiffsführerschein: Prüfungstermine im April und Mai 2025
(14.02.2025)Schiffsführerscheinprüfung Spreewald
Die Schiffsführerscheinprüfungen in der Kategorie E werden 2025 voraussichtlich im Zeitraum vom 29.04.2025 bis 30.04.2025 in Lübben (Spreewald) und vom 05.05.2025 bis 06.05.2025 in Lübbenau/Spreewald stattfinden. Der genaue Termin für die Theorie- und Praxisprüfung wird den Prüfungsteilnehmenden nach erfolgter Antragstellung beim Landkreis in einer Einladung von der Prüfungskommission ca. 4 Wochen vorher mitgeteilt.
Mit dem Schiffsführerschein der Kategorie E können folgende Fahrzeuge geführt werden:
Personenkähne mit und ohne Maschinenantrieb
Spreewaldkähne mit Maschinenantrieb
Mindestalter: 18 Jahre
körperliche und geistige Tauglichkeit – nachzuweisen durch medizinischen Tauglichkeitsnachweis einer Ärztin oder eines Arztes für Arbeitsmedizin im Tätigkeitsschwerpunkt Sehvermögen nach FeV Anlage 6 oder einer zugelassenen Ärztin oder eines zugelassenen Arztes zur Durchführung von Tauglichkeitsuntersuchungen des Arbeitsmedizinischen Dienstes Rhein Ruhr (https://lbv.brandenburg.de/binnenschifffahrt-und-hafen-24714.html)
Nachweis der Zuverlässigkeit mittels Beibringung eines behördlichen Führungszeugnisses – wer bereits wegen eines erheblichen Verstoßes gegen verkehrsstrafrechtliche Vorschriften rechtskräftig verurteilt wurde oder wer nicht erwarten lässt, dass er als Schiffsführer die geltenden Vorschriften beachten wird, gilt als unzuverlässig
Nachweis über einen absolvierten Lehrgang für lebensrettende Sofortmaßnahmen oder über eine Schulung in Erster Hilfe
Nachweis von 100 Fahrstunden auf einem Fahrzeug der entsprechenden Kategorie (davon 30 % mit Antriebsmaschine bei der Kategorie E mit Motor)
Die Anträge zur Prüfungsanmeldung müssen bis zum 21. März 2025 beim Amt für Straßenverkehr und Ordnung des Landkreises OSL gestellt werden. Das Antragsformular ist auf der Homepage des Landkreises OSL, im Bereich Leben & Wohnen bei Auto, Verkehr & Landesschifffahrt, unter der Rubrik Bootszulassung zu finden (https://www.osl-online.de/bootszulassung) und ausgefüllt per Mail an zu übermitteln.
Folgende Voraussetzungen müssen für den Erwerb einer Fahrerlaubnis der Kategorie E erfüllt sein:
Die Prüfung erfolgt vor einem Prüfungsausschuss des Landesamtes für Bauen und Verkehr. Diese teilt sich in einen Theorie- und einen Praxisteil, welche in der Regel an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu absolvieren sind. Die Prüfungen beginnen jeweils um 9:00 Uhr. Dabei sind für die Theorieprüfung ca. 3 Stunden und für die praktische Prüfung je nach Teilnehmerzahl bis zu 6 Stunden einzuplanen. Die praktische Prüfung wird gemeinsam mit allen Prüflingen in einem Prüfungskahn absolviert. Ein vorzeitiges Aussteigen aus diesem ist dabei nicht vorgesehen.
Im Anschluss erhalten die Prüfungsteilnehmer und -teilnehmerinnen vom Prüfungsausschuss einen Gebührenbescheid für die Kategorie E mit Motor in Höhe von 280,00 € und für die Kategorie E ohne Motor in Höhe von 230,00 €.
Folgende Themenbereiche sind Bestandteil der gesamten Prüfung:
schifffahrtsrechtliche, schifffahrtspolizeiliche und wasserrechtliche Vorschriften für schiffbare Landesgewässer
Verhalten unter besonderen Umständen
Kenntnisse und Fähigkeiten der Führung des Fahrzeuges
Kenntnisse des Fahrwassers
Fahrgast-, Personal- und Schiffssicherheit
Zur Vorbereitung stehen mögliche Prüfungsfragen unter folgendem Link zur Verfügung: https://lbv.brandenburg.de/spreewald-24745.html.
Nach erfolgreicher Prüfung kann der Schiffsführerschein nach Terminvereinbarung beim Amt für Straßenverkehr und Ordnung, Bereich Landesschifffahrt, gegen eine Gebühr von 60,00 € ausgehändigt werden.
Prüfungstermine im April und Mai 2025 | Anmeldung bis 21. März
Bei Rückfragen bzw. zur Terminvereinbarung wenden Sie sich gern an Frau Pöschke oder Herrn Hecht unter (03541) 870-3270 / -3271 oder per E-Mail an .
[Alle Infos auch online unter...]

Foto: Schiffsführerschein: Prüfungstermine im April und Mai 2025
Projektstand zum Wohnsiedlungsprojekt Viktoria Schwarzheide Ost
(23.01.2025)Immer wieder erreichen das Stadtoberhaupt Anfragen zum aktuellen Stand der geplanten Baumaßnahmen im Rahmen des Wohnsiedlungsprojekts Viktoria in Schwarzheide Ost. An dieser Stelle möchten wir einige der häufigsten Fragen aufgreifen und beantworten.
Wie präsentiert sich der aktuelle Projektstand zum Wohngebiet Viktoria Schwarzheide Ost?
Im Moment werden finale Herausforderungen bei der Abwasserführung gemeistert. Unter anderem sind für die künftigen Trassenführungen Munitionssondierungen und -bergungen erfolgt. im Weiteren wird es darum gehen, für die Querung von Bahnstrecke und Pößnitz entsprechende Genehmigungen zu erhalten - ein Vorhaben, was erfahrungsgemäß leider lange dauert. Parallel dazu erfolgt die Planung des Lärmschutzes an der B169, welchem besondere Bedeutung zukommt. Eine einfache Lärmschutzwand soll es nicht werden. Stattdessen gibt es Überlegungen eine begrünte Lösung in Kombination mit Photovoltaik-Anlagen zur Gebietsversorgung als nachhaltige Lösung umzusetzen. Im Weiteren wurden nunmehr auch sämtliche Niveauausgleiche für zukünftige Bodenversiegelungen und den Wald vorgenommen.
Wann wird die Erschließung des Standortes fortgesetzt?
Die Erschließung kann erfolgen, sobald vorgenannte Genehmigungen vorliegen und die Planungen unter anderem dem Lärmschutz abgeschlossen sind.
Ab wann werden die Grundstücke vermarktet und zu welchen Preisen?
Eine Vermarktung der Baugrundstücke wird vorbereitet. Die Preise hängen entscheidend von den zu erwartenden Erschließungskosten ab, deren Ausschreibung Mitte des Jahres vorbereitet wird. Ein ganz wichtiger Faktor ist, welche wirtschaftliche Entwicklung für die Stadt Schwarzheide zu erwarten ist - auch im Hinblick auf die Vorhaben i. V. B. mit dem Planungsverbund mit der Gemeinde Schipkau.
Wie viele Baugrundstücke entstehen, und welche Haustypen sind möglich?
Es soll Wohnraum für schätzungsweise 600 - 700 Menschen entstehen mit folgenden Gebäudetypen: 98 Mietwohnungen in 10 Mehrfamilienhäusern, 61 Bauplätze für Doppelhaushälften und Einfamilienhäuser (Bauplätze bauträgerfrei im Verkauf), 24 Mikro-Doppelhäuser mit demnach 48 Wohneinheiten für Zeitwohnen (Mietwohnungen für z.B. Berufspendler etc., auch international; „löffelfertig“ voll ausgestattet).

Foto: Projektstand zum Wohnsiedlungsprojekt Viktoria Schwarzheide Ost
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